nach der vernetzung des linken auges im juni, wurde nun am 29.09. die vernetzung des rechten (besseren) auges vorgenommen.war natürlich wieder bei dr.miller und das ganze lief wiederum endsprechend professionell und ohne komplikationen ab.
der eingriff selbst war weitgehend schmerzfrei; die spülung mit dem eiskalten zeugs am ende, war -wie erwartet- eh das schlimmste
bekam wieder die verbandslinse und einen augenverband. anfangs dachte ich, ich wüsste, was mich erwartet: schmerzen, die zwar intensiv, aber doch gut erträglich sein. leider war es diesmal anders: trotz stärkerer schmerzmittel war die erste nacht echt der horror. bei der ersten kontrolle gleich am nächsten tag war aber dann doch alles alles ok. der ertse tag nach dem eingriff blieb unangenehm. das auge tränte extrem (das war beim letzten mal erst am 3.tag der fall), brannte und juckte wie verrückt. ich konnte es kaum öffnen. das war echt unangenehm.
Heute morgen wusste ich schon beim Aufwachen, dass das schlimmste überstanden ist, da ich das auge problemlos öffnen könnte und der Tränenfluss nicht mehr so extrem war.Die heutige kontrolle war supi: der doc ist sehr zufrieden; diesmal heilt das ganze schneller, wie beim letzten mal. morgen kommt dann vielleicht schon die verbandslinse raus
zusammenfassend kann ich sagen: die zu erwartenden schmerzen nach dem eingriff sind wohl individuell sehr verschieden. Bei mirs war es eben so, dass ich beim ersten eingriff deutliche, aber gut handhabbare schmerzen hatte. beim zweiten eingriff hatte ich trotz stärkerer schmerzmittel total heavy schmerzen.
nun hoffe ich, dass ich die nächste zeit gut überstehe und keine komplokationen auftreten. weiters hoffe ich, dass die zeit bis zur anpassung der neuen linse nicht all zu langsam vergeht
in diesem sinne: nun da meine beiden augen vernetzt sind, möge sich der keratokonus an ihnen die zähne ausbeißen. ich hoffe, es hat sich nun ausgekrümmt
lgcreedence