ich berichtete an anderer Stelle von meinen Myoring-Erfahrungen seit Juli 2021.
Da die Sehleistung unterirdisch schwankte, teilweise trotz Schärfe mit Drei- oder Vierfachbildern verbunden war, der KK nach langer Stabilität vermutlich wegen des Rings, bzw. der OP progredierte und die Nachtsicht unendlich unterirdisch war, musste das Ding raus.
Guten Anpasser von CL gefunden und siehe da: Stabile 1.0 Visus, Lichtbedingungen machen nix mehr aus. Bin seitdem wirklich zufrieden und selbst 0.4 ohne Linsen, aber stabil, sind total angenehm.
Habe den Schritt mit meiner Augenärztin und der Uniklinik Freiburg besprochen und so die Entscheidung getroffen.
Man kann sich vieles schönreden bei dem Ring, aber m.E. nutzt er nur dann, wenn die Keratoplastik an der Türe klopft. Da bin ich noch lange nicht und aufgrund meines Alters ist aktuell auch am Partnerauge Ruhe.
Ich rate allen dazu, so eine OP mit Bedacht anzugehen. Es sind keine Wunder zu erwarten und selbst zwischenzeitliche 1.25 Visus sind von Geisterbildern und Blendungen begleitet gewesen.
Jahrelanges Tragen des Myorings leiert nach neuesten Erkenntnissen die HH aus, was mit und ohne KK zu massiven Irregularitäten/Aberrationen führt. So viel zur Reversibilität des Verfahrens. Nichts ist reversibel und ich bin, würde ich sagen, nochmal gut weggekommen.
Bei meiner HH-Dicke würde selbst ne Uniklinik ne PRK mit CXL anbieten, um CL- und Brillenvisus zu verbessern.
Zitat meines sehr kompetenten Augenartztes: "Wenn der Ring die Lösung wäre, würden wir nur noch die Ringe einpflanzen, aber wir sind weiter und haben jetzt Lösungen für einen guten Visus, manchmal auch einen sehr guten Visus."
Ich war wohl zu temperamentvoll bei der OP-Entscheidung und freue mich jetzt auf meine neuen Linsen.
Für Fragen, gerne schreiben.
Liebe Grüße
Manu