nach 1 1/2 Jahren Wartezeit, kam vor einem Monat endlich der Anruf, dass ich zur lamellären Transplantation eintreten soll. Ich wurde anscheinend vorgezogen, da sich meine Ärztin für mich stark gemacht hatte.
Am Donnerstag musste ich eintreten und am Freitagmittag war es dann soweit. Ich schlief tief und fest in der Narkose, als die OP durchgeführt wurde. Ich hatte ziemlich Angst, weil ich mit meinen 18 Jahren vorher noch nie eine OP hatte.
Direkt beim Aufwachen hatte ich erst keine Schmerzen aber dann kamen sie rasch und es tat ordentlich weh. Ich bekam dann zum Glück Schmerzmittel und einen Eisbeutel zum Kühlen.
Es folgten 3 weitere Tage Spitalaufenthalt.
Nach einer Woche stellte man fest, dass sich bereits Fäden der Naht gelöst hatten und ich musste als Notfall noch mal in den OP und neu nähen.
Mittlerweile haben sich bereits das 3. mal Fäden gelöst und heute nach einem Monat ist mir auch noch die Hornhaut angeschwollen. Nun muss ich zusätzlich zu den anderen Tropfen noch Antibiotikatropfen auf das Auge geben.
Ich hoffe es kommt gut, habe immer wieder grosse Angst, dass etwas passiert. Ich kann nichts tun und es entwickelt sich einfach so wie es will.
Zum Glück darf ich ab morgen wieder arbeiten gehen und ein wenig Sport betreiben.
grüsse
mariachäferli