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Myoring OP oder bessere KL-Anpassung versuchen?
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yomo86
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Myoring OP oder bessere KL-Anpassung versuchen?
bietet das UKE nun die MyoRing-Methode an oder war da nur die Voruntersuchung. Da Myo-Ringe generell bessere zumindest aber gleiche Ergebnisse, laut Aussage von Dr. Daxer liefern, als, die Kontaktlinsen trage ich mich auch mit dem Gedanken das machen zu lassen. Insbesondere da der MyoRing durch den Gegendruck von innen auf die Hornhaut der kontinuierlichen Verjüngung der Hornhaut entgegenwirken soll.
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KeraToni
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Re: CI 2017-04, Hamburg Myoring
Kontaktlinsen kann man herausnehmen oder zur Brille wechseln, für Intacts muss die ca. 0,5 mm dünne Hornhaut aufgeschnitten werden. Gibt es hier jemanden im Forum mit Langzeit-Erfahrungen mit Intacts? - so 10 oder 20 Jahre?
Und wie wirkt der Ring der "?verjüngung?" der Hornhaut.... meinst du die Verminderung von Zellzahl, -dichte und Hornhautdicke.... entgegen? bzw. entgegenwirken soll? Gibt es eine Erklärung?
Gruß, KeraToni
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yomo86
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Re: CI 2017-04, Hamburg Myoring
Muss man aber mit Vorsicht genießen, da Daxer es selbst war, der die Methode "erfand" bzw. verbesserte.
Einer der Hauptgründe des Konus ist das Wegbrechen bzw. Nachgeben der Kollagenfibrillen, also des Stützgewebes der Hornhaut, welches diese unter Spannung hält. Das wird dadurch mituntermauert, dass das chronische Reiben der Augen durch Kleinkinder oftmals einen regelrechten Ausbruch des Konus gerade in jungen Jahren verursacht (manuelles Belasten der Fibrillen über Gebühr) bzw. warum bei vielen der Konus im Stadium 1 bzw- 2 steckenbleibt, da die Reststärke der Fibrillen weiteres Fortschreiten stocken lässt.
Auch das Falten der Hornhaut, also unregelmäßige Aufwerfungen und Abflachungen im eigentlich vom Konus betroffenen Teil im Keratografen ist Begleiterscheinung; die Hornhaut hat hier mehr Material zur Verfügung als die Spannung der Fibrillen "glatt" ziehen kann. Aus diesem Grund nimmt man an, dass CCL hilft. Denn Helfen tut es. Ein "fancy name" für eine simple Behandlung. Durch das Durchstechen der Korona und das Einbringen von Riboflavin unter UV-Strahlung hat man einen Kollagenleim und hofft, dass durch dessen Verlaufen im Auge die Kollagenfasern, die noch da sind, eingeleimt und gehärtet werden, also Prinzip: Spanplattenherstellung.
Aber diese Vorgänge sind Spekulationen; Korrelation, keine Kausation. Die Studien dazu sind teilweise bei Wiki in den Footnotes auch im Netz verfügbar.
Der Ring selbst, übt durch seine Formung einen Gegendruck auf die HH aus, zieht sie also von unten "glatt" und dient als Spannteil (analog zu Stahlbeton) während eine besondere Krümmung gleichzeitung Kurzsichtigkeiten korrigiert. Also so gesehen als künstlicher Stützbalken der Fibrillen und implantierte Linse fungiert. So Daxers Theorie, die in seinen Studien Bestätigung findet.
Viele Studien sind auf Daxer's CISIS Seite als Auszug veröffentlicht, ich komm aber selbst über das Uni-Netz nicht an Volltext ran und auf Springer sind sie auch nicht auffindbar, was mich etwas stutzen lässt aber viele in unterschiedlichen Foren berichten, dass es klappt.
Wie gesagt, die meisten Studien hat Daxer gemacht - also Vorsicht vor übermäßigem Vertrauen. Gerade was die gewebetechnische Neutralität angeht besteht noch Studienbedarf.
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KeraToni
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Re: CI 2017-04, Hamburg Myoring
..... ok, die Methode funktioniert ja schon seit ein paar Jahren - soweit so gut - aber Stahlbeton hat eine völlig andere Funktionsstruktur als ein Spann-Ring, der die Hornhaut glatt zieht..... eher so wie zwei Wäscheklammern in die Wangen und schon ist das Dauer-Grinsen daDer Ring selbst, übt durch seine Formung einen Gegendruck auf die HH aus, zieht sie also von unten "glatt" und dient als Spannteil (analog zu Stahlbeton) während eine besondere Krümmung gleichzeitung Kurzsichtigkeiten korrigiert. Also so gesehen als künstlicher Stützbalken der Fibrillen und implantierte Linse fungiert. So Daxers Theorie, die in seinen Studien Bestätigung findet.
Ich habe mich noch nicht besonders mit den Ringen beschäftigt. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob der Ring die Hornhaut glatt zieht. Dabei werden sicher ständig Zugkräfte auf die Hornhaut einwirken - möglicherweise haben die ja einen positiven Einfluss auf die Stabilität der Hornhaut, normalerweise reagiert ja Gewebe, das belastet wird, in irgendeiner Art und Weise (möglicherweise auch negativ).
Na ja, das sind ja auch keine richtigen Studien (...so wie große Studien mit 1000 bis 5000 Patienten, Doppelblind, Randomisiert, Multi-Zentrisch, etc.); die paar die ich eben mal kurz gesehen habe, sind so eine Art Anwendungsbeobachtung mit wenigen Patienten (so 10 bis 30).Viele Studien sind auf Daxer's CISIS Seite als Auszug veröffentlicht, ich komm aber selbst über das Uni-Netz nicht an Volltext ran und auf Springer sind sie auch nicht auffindbar, was mich etwas stutzen lässt aber viele in unterschiedlichen Foren berichten, dass es klappt.
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yomo86
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Re: CI 2017-04, Hamburg Myoring
KeraToni wrote: 2017-03-21, 21:29Nimmt man nicht an, dass der Konus, durch eine Verjüngung der HH, durch was auch immer, erst eine ungesundes Maß an Eigenspannung entwickelt und sich der Konus bei Manchen dann als Perpetuum Mobile fortsetzt? In der Theorie negiert der Ring die bestehende Spannung durch Gegendruck auf 0. Naja ich bin kein Arzt. Aber die Linsen nerven mich wahnsinnig...... ok, die Methode funktioniert ja schon seit ein paar Jahren - soweit so gut - aber Stahlbeton hat eine völlig andere Funktionsstruktur als ein Spann-Ring, der die Hornhaut glatt zieht..... eher so wie zwei Wäscheklammern in die Wangen und schon ist das Dauer-Grinsen da![]()
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KeraToni
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Re: CI 2017-04, Hamburg Myoring
es würde hier zu weit führen, die Gründe für die Entstehung und das Fortschreiten von Keratokonus mit dem Wirkprinzip von Ring-Implantaten in Beziehung zusetzen. Entscheidend ist, dass es bei einigen Betroffenen mehr oder weniger gut funktioniert.
Aber meine ursprüngliche Frage war: Warum an der sowieso schon geschwächten Hornhaut herumschneiden, wenn man noch nicht alle Optionen für eine gute Kontaktlinsenanpassung ausgereizt hat?
Gruß, KeraToni
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yomo86
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Re: CI 2017-04, Hamburg Myoring
KeraToni wrote: 2017-03-22, 15:39 Hi,
es würde hier zu weit führen, die Gründe für die Entstehung und das Fortschreiten von Keratokonus mit dem Wirkprinzip von Ring-Implantaten in Beziehung zusetzen. Entscheidend ist, dass es bei einigen Betroffenen mehr oder weniger gut funktioniert.
Aber meine ursprüngliche Frage war: Warum an der sowieso schon geschwächten Hornhaut herumschneiden, wenn man noch nicht alle Optionen für eine gute Kontaktlinsenanpassung ausgereizt hat?
Gruß, KeraToni
Stimmt, wir sind abgeglitten. Also so wie mir das Daxer am Telefon erklärt hat, wird nicht geschnitten, sondern mittels Laser eine minimale Öffnung seitlich der Hornhaut angebracht durch die wird der MyoRing gefaltet hindurch geschoben. Es sind nichtmal Nähte erforderlich. Der Ring entfaltet sich dann direkt über der Iris unter der Hornhaut und bewegt sich von selbst nicht mehr.
Ein weiterer Punkt, weshalb ich die 6000 Euro auf die Katze im Sack setze ist: Bisher hat sich bei keinem der Patienten eine Verschlechterung des Konus eingestellt, was CCL obsolet macht und Kontaktlinsen stehen zumindest im Verdacht, den Konus etwas zu fördern. Da die HH ja einer Dauerbelastung durch Reibung ausgesetzt ist, da nicht immer der Tränenfilm optimal ist.
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Kaukasus
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z.B.: Erste Vernetzung: links, 200x, Hamburg, Klinik xxxxx
z.B.: Erste Transplantation: rechts, 201x, München, Klinik xxxxx
Re: CI 2017-04, Hamburg Myoring
um auf die Frage zukommen, ob meine Linsen schlecht sind und wieso ich keine anderen ausprobiere.
Ich habe schon einige Linsen ausprobiert, habe im Moment die besten Linsen, das wurde mir auch in Hamburg bestätigt.
Deswegen sagte man mir auch ich soll mir die OP gut überlegen, da ich mit den Linsen eine gute Sehstärke erreiche.
Darum geht es aber mir nicht, sondern mehr darum dass meine Augen überfordert sind mit den harten Linsen.
Ich werde die OP höchstwahrscheinlich durchführen lassen müssen, ich bin an dem Punkt angekommen, mit Linsen kann es nicht mehr weiter gehen für mich.
Ich warte jetzt noch was meine Krankenkasse zu der Kostenübernahme sagt und dann dürfte dem nichts mehr im Wege stehen.
Ich habe gehofft hier jemanden zu finden, der oder die sich die CISIS Myo-Ringe schon in Hamburg von Herrn Dr. Daxer einsetzten lassen hat und welche Erfahrung er bzw. sie damit gesammelt hat.
Danke und Gruß
Kaukasus
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Kaukasus
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Re: Jetzt auch in Hamburg Myoring OP?
Ja die Myoring-Methode wird auch in Hamburg angeboten, die OP wird auch von Herrn Dr. Daxer durchfeführt. Ist soweit ich weiß neu, vorher nur direkt in Österreich und München möglich gewesen.
Gruß
Kaukasus
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Mounty
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Re: Myoring OP oder bessere KL-Anpassung versuchen?
Mein Keratokonus hat sich seit ca. 2010 immer verschlechtert und es wurde mir immer gesagt man soll noch warten. Mit Brille habe ich nicht gesehen und die Kontaktlinsen waren eine Qual. Vor fast 3 Jahren habe ich dann auf beiden Augen einen MyoRing in Österreich eingesetzt bekommen. Einer musste nach 3 Monaten noch getauscht werden und es hat ein bischn gedeuert. Seither bin ich echt happy. Ich trage auch keine Brille mehr. Mir wurde bei der Voruntersuchung alles genau erklärt, auch diese biomechanischen Gesetzmäßigkeiten. Ich muss dazu sagen, dass für mich als Maschinenbauer alles völlig klar war und einleuchtend. Aber von Beton habe ich nichts gehört - der MyoRing stabilisiert die Hornhaut wie ein Träger die Zimmerdecke, unabhängig von einem Material. Auch ein Aufspannen gibt es nicht - vielmehr formt sich die Hornhaut um den geschlossenen Myoring in ein neues Gleichgewicht. Auf der Seite https://www.cisis.com/keratokonus/cisis ... konus.html ist für helle Köpfchen alles genau erklärt - ohne "Stahlbeton".
Ich war damals noch in Deutschland und habe über 1 Jahr versucht von der Krankenkasse etwas zu bekommen. Antrag abgelehnt - Widerspruch... Dr. Daxer hat mir dann ein Schreiben zusammengestellt wo die wissenschaftlichen Grundlagen und die Langzeitergebnisse beschrieben waren und er hat mir die zitierten Arbeiten zusammen mit einen Befund vorher - nachher angehängt. Das hat dann die Krankenkasse geschluckt.
Ich habe heute, nachdem ich von yomo86 gelesen habe, dass er auch im Uninetz nicht an Publikationen käme versucht zu den Artikeln zu kommen. Für viele Artikel kein Problem - da braucht man kein Uni Netz. Das Problem besteht nur bei den Artikeln, die in wissenschaftlichen Zeitschriften großer augenärztlicher Vereinigungen erschienen sind - die haben ein Copyright und für Volltext muss man zahlen. Das ist aber in allen Fachgebieten so - auch in meinem. Aber die Abstracts sind verfügbar. Und es gibt relativ viele wissenschaftliche Artikel dazu. Nicht nur von Daxer alleine.
Also, Glück auf!
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KeraToni
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Re: Myoring OP oder bessere KL-Anpassung versuchen?
Und ein Träger, der eine Zimmerdecke hält, liegt auf den Wänden auf - der Ring liegt aber nirgendwo auf. Er wird in die (durch Keratokonus geschwächte Hornhaut) eingeschoben. Es gibt andere Veröffentlichungen, in denen das Wirkprinzip von Ringen oder Segmenten etwas differenzierter beschrieben wird.
KeraToni
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Re: Myoring OP oder bessere KL-Anpassung versuchen?
Ich denke, ein Maschinenbau-Ingenieur kann da mehr ... inhaltlich meine ich.Mounty wrote: 2017-04-06, 16:48Seither bin ich echt happy. Ich trage auch keine Brille mehr. Mir wurde bei der Voruntersuchung alles genau erklärt, auch diese biomechanischen Gesetzmäßigkeiten. Ich muss dazu sagen, dass für mich als Maschinenbauer alles völlig klar war und einleuchtend. Aber von Beton habe ich nichts gehört
Es war doch klar, daß ursprünglich mehr der Stahl (Zug) als der Beton (Druck) gemeint war. Insofern finde ich auch das Bild mit dem Träger nicht viel besser. (hinterm Link)
Ein Träger, welcher eine Zimmerdecke stabilisiert, verläuft doch (am besten) durch den Punkt, welcher am meisten durchhängt (Apex). Wie ist das bei dem geschlossenen Myoring? Wie verläuft dieser bezüglich der am meisten ausgedünnten Stelle in der HH?
Welche Aussagen bezüglich langfristiger Formstabilität kann man für die Stellen in der HH machen, an denen der geschlossenen Myoring / Träger "aufliegt"? Dort bündeln sich doch Kräfte von außen, die "der Querträger zusätzlich aufnehmen kann"?
Verstehe ich "ein Aufspannen gibt es nicht" richtig, wenn ich annehme, daß man versucht, die HH im Ringinneren postoperativ möglichst glatt und spannungsfrei hinzubekommen?