Am 02.07 also gestern habe ich meine OP am linken Auge gehabt. Ich war sehr nervös und war froh das meine Mutter mich begleitet hat.
Um 12.30 Uhr war mein Termin. Um kurz vor 13.00 bekam ich meine Betäubungstropfen, so gegen viertel nach Eins zog ich einen OP Kittel an und einen Haarschutz sowie Schutzbezüge für die Schuhe. Dann im OP musste ich mich hinlegen, eine Krankenschwester betreute mich ( ob ich gut liege etc. ) denn man soll bei der OP möglichst ruhig liegen und sich nicht bewegen. Dann wurde alles vorbereitet an Instrumeneten von den Schwestern, Oberarzt Dr.Kupferschmid besprach mit mir nochmal den Eingriff, er war sehr freundlich, beantwortete meine Fragen. So gegen halb zwei gings los. Mein Gesicht wurde abgedeckt mit einer sterilen Decke. Nur das li. Auge war frei. Mit einer kalten Klammer wurde das Auge aufgehalten. Dr.Kupferschmid durchführte die Abrasio ( ein teil der Hornhaut wird abetragen ), komisches Gefühl
Dann wurde so ziemlich lange ( wie lange weiß ich nicht mehr ) mir die Ribovlavin Lösung eingeträufelt von einer sehr netten Uni Studentin. Sie will Augenärztin werden. Ich wünsche ich viel Glück.!!!
Wärend der Eintropfphase brannte das Auge hin und wieder mal, ich bekam dann sofort Betäubungstropfen.
Bei der UV Lampe sollte ich mir einen Punkt aussuchen und mich mit dem Auge auf diesen Punkt konzentrieren. Sehr anstrengend wenn man das Auge nicht zu machen kann oder nicht bewegen darf.
So gegen halb drei, war die Prozedur vorbei. Gott sei dank. Das Auge wurde gespült mit klarem Wasser, ich bekam dann noch ein paar Tropfen eingeträufelt. Und eine Verabandslinse drauf. Zum Schluß bekam ich eine Tropfenliste wie und wann ich die Tropfen nehmen sollte und noch eine Krankmeldung + Rezepte. In 24 h soll ich meinen Augenarzt aufsuchen wegen der Epithelisierungphase der Hornhaut ( wie sie verheilt ) und dann in 4 Wochen mich nochmal in der Uni Klinik bei Dr.Kupferschmid vorstellen.
Die Heimfahrt war sehr anstrengend. Das linke Auge war konstant zu, ich konnte es nicht öffenen da das Tageslicht sehr geblendet hat. Ich trug eine Sonnenbrille ( was ich jedem empfehle nach so einer OP ). Zuhause angekommen war ich fertig von der ganzen Strapaze. Ich legte mich für 11/2 h hin.
Ich hatte kaum Schmerzen als ich aufwachte. Was hier im Forum für Horrorszenarien beschrieben werden
( Monsterschmerzen ) kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Es brennt ein wenig und ein wenig Fremdkörpergefühl. Die Schmerzmedikation die mir mitgegeben wurden habe ich nur für die Nacht angewendet. Ansonsten jetzt 24 h später sind die Schmerzen weg!!!
Heute den 03.07.2009
Heute morgen kann ich das linke Auge wieder öffnen, es ist leicht gerötet, aber schmerzfrei. Die Linse stört nicht. Bin noch ein wenig empfindlich wegen dem Tageslicht aber ansonsten alles in Ordung. Auch sehe ich schlechter als vor der OP was normal ist. In 6 -8 Wochen wird sich das wieder normalisieren. Das Haze ( leichte Trübung ) wird bis dahin wieder weg sein. Was nervt sind die ständigen Augentropfen. Aber das wird schon.
War so gegen 15.00 Uhr bei meinem Augenarzt ( der beste den es gibt
So das wars fürs erste.
Also machts gut.