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Keratokonus vererbbar? (Keratokplastik)
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KarlSchuster
Keratokonus vererbbar? (Keratokplastik)
Vor 20 Jahren wurde bei mir ein bds. Keratokonus festgestellt. Seither trage ich (Gj. 1951) harte Linsen (mit vielen Problemen) und leide an einem lästigen allergischen Schnupfen, insbesondere gegen Hausstaub.
PKP links 1993 (aktueller Visus mit Linse: 100%!), erst 11/2000 eine solche rechts (beide in der Univ. Augenklinik Wien, Prof. SKORPIK, beide sehr erfolgreich) und will daher allen Betroffenen Mut machen sich für ein Transplantat zu entscheiden.
Mich erfüllt mit Sorge, ob ich den Konus womöglich an meine beiden Kinder weitervererbt haben könnte und suche daher auch nach präventiven Möglichkeiten für diese.
Die Frage der Zusammenhänge KK-Kontaktlinsen-Allergien finde ich auch sehr spannend. Für jede Erfahrungs- bzw.
Meinungsäußerung bin ich dankbar, meinerseits wird jede Mailanfrage von Gleichbetroffenen gerne beantwortet!
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Bernd
Re: Keratokonus vererbbar? (Keratokplastik)
Als Antwort auf: Keratoplastik geschrieben von KarlSchuster am 21. September 2001 15:19:36:
Lieber karl Schuster,
vielen Dank für Deinen Beitrag, der Mut macht. Sonst ist in diesem Forum ja mehr von Problemen die Rede.
Gerne komme ich auf Dein Angebot zurück, Deine Erfahrungen weiterzugeben.
Ich (Jg 64) leide neben dem Keratokonus unter ähnlichen Problemen (Hausstauballergie, allergischer Schnupfen), die sich sehr negativ auf den Tragekomfort der Linsen auswirken.
Die Tragezeiten liegen teilweise nur noch bei wenigen Stunden, wobei die Sehfähigkeit auf beiden Augen noch über 80% liegt. Hast Du Erfahrungen mit Medikamenten, Augentropfen etc., die man dauerhaft nehmen kann und die Beschwerden eindämmen?
Hat sich bei der Operation aus der Allergie ein Problem ergeben? Wie ist Deine "Vorher- Nachher" Einschätzung der Operationen insbesondere unter dem Gesichtspunkt Allergie?
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Karl Schuster
Re: Keratokonus vererbbar? (Keratokplastik)
Als Antwort auf: Re: Keratoplastik geschrieben von Bernd am 21. September 2001 15:20:55:
Hi Bernd,
dass Kontaktlinsenversorgung gehäuft Allergien auslöst wird von uns Betroffenen kaum mehr jemand bezweifeln; schade nur, dass Mediziner (und Optiker) dazu neigen dürften das Problem zu negieren (aus welchen Gründen wohl?) und es daher keine (mir bekannte) Forschung dazu gibt.
Anfang der 80er wurde ich gegen Hausstaub desensibilisiert: Die Alavac-Spritzenkur hatte prompt und ohne Nebenwirkung für ca. 2 Jahre zu völliger Beschwerdefreiheit geführt!
Danach bestand diese Möglichkeit (wegen gehäufter fataler Zwischenfälle wie anaphylaktischen Schocks etc.) nicht mehr und unterzog ich mich in der Folge mehreren Spritzenkuren gegen die Überempfindlichkeit auf Hausstaubmilben, was aber keinen nennenswerten Erfolg brachte: So nehme ich nun ca. 15 Jahre lang täglich Antihistaminika und gelingt es mir mit diesen so recht und schlecht mit meiner Allergie (längst auch auf Tierhaare, Birkenpollen etc.)leben (incl. arbeiten!)zu können.
Früher hatte ich die recht dramatisch verlaufenden Schnupfenanfälle (Dauer jeweils einige Stunden, ein Abklingen während des Schlafes) so ca. alle ein bis zwei Wochen, in letzter Zeit (viel beruflicher Stress!) treten sie nur mehr alle paar Monate auf.
Irgendwie gelingt es mir fast immer den Zeitpunkt der Anfälle in die späteren Nachmittagsstunden oder aufs Wochenende aufzuschieben,so dass ich wegen der Niesanfälle und der Kopfschmerzen etc. beruflich kaum jemals ausfiel.
Behandlungsmöglichkeiten mit Augentropfen wurden mir nie offeriert, daher habe ich dahingehend keine Erfahrungen.
Nach der ersten PKP bekam ich über viele Wochen hinweg Kortison und war daher die Allergie in dieser Zeit überhaupt kein Problem. Danach Wiederaufleben des allergischen Geschehens.
Nach meiner zweiten Cornea-Übertragung vor erst gut zwei Wochen (nunmehr ohne allgemeine Immunsuppression) bislang (mit Zyrtec = Antihistaminikum) noch keine Anfälle oder Vorankündigungszeichen,ev. dank der laufenden Verabreichung von kortisonhältigen Augentropfen.
Die Tragezeiten der Linsen waren bei mir immer bis zu 18 Stunden täglich, nur bei den Schnupfenanfällen oder bei schmerzenden Hornhautverletzungen durch Staub etc. nehme ich sie selten früher raus.
Falls diesen Beitrag ein Teilnehmer liest, der anlässlich Kontaktlinsenversorgung zum Allergiker wurde und viele Jahre später (z.B. nach Keratoplastiken) auf die Linsen verzichten konnte (z.B. durch ausreichenden Visus ohne Korrektur oder durch Umsteigen auf Brille) wird gebeten unbedingt zu berichten wie sich daraufhin die Allergie weiterentwickelte.
Beste Grüße!
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Waldi K
- Beiträge: < 10 - Forenrechte eingeschränkt
- Posts: 1
- Joined: 2007-01-24, 13:48
Seit 1993 leide ich an Sehschwäche, bis 2000 habe ich Brille getragen die mir
eigentlich nicht geholfen hat.
Um Jahr 2000 wurde bei mir B.D.S. Keratokonus festgestellt.
Sei dem trage ich harte spezial Linsen die ich sehr gut vertrage.
Aber seih stärke wurde Jahr zu Jahr schlechter.
Und jetzt habe ich mich entschieden für Transplantat und stehe auf die
Warteliste.
Ich möchte mehr über die zeit nach der OP erfahren.
Haben Sie nach der OP starke Schmerzen gehabt?
Wie lange waren die Fäden im Auge?
Wie lange waren Sie Berufsunfähig?
Mit freundlichen Grüßen Waldi.
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Markus
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- Posts: 603
- Joined: 2003-06-24, 13:49
- KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;) - Has thanked: 4 times
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Ich bin auch einer der "Transplantierten" hier.
Es gibt schon einige BErichte, die dich sicher interessieren werden. Bei mir war es zumindest so vor der OP, dass ich alles verschlungen hab...
Hier ist der Teil des Forums mit den entsprechenden Berichten:
http://forum.keratokonus.de/viewforum.php?f=114
Viele Grüße,
MARKUS