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Objektive Refraktionsmessung – Mein Problem
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Mart54
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- Joined: 2021-06-17, 00:38
- KC-Experience: Karrierebeginn 1973 - KPL 1991 re, 1997 li, 2022 li, 2024 li - Transplantatreaktion re 1994 - Korrektur-OPs mit Raffnähten 1993, 2013, 2014 - KK war in der ganzen Zeit nie stabil.
- Keratoconus since: Diagnose mit 19
- Experience with eyeglasses / lenses: erste KL 1973, nur rechts, war kaum auszuhalten.
1975 KL für beide Augen, Optiker Optenkamp Heilbronn, klasse Betreuung, Tragezeit 3 - 4 h/Tag, 1978 KL angepasst in der Uni Tübingen, hochgasdurchlässig, Tragzeit jetzt 10 bis 12 h/Tag, Wochenenden KL-frei.
1991 KPL re, danach nur noch KL li, re Korr. mit Brille. 1997 KPL li, danach nur noch Brille, zeitweise ein Auge nicht voll korrigiert wegen zu unterschiedlicher Glasstärken. 2013 neuer Versuch mit KL. KL fielen ständig aus den Augen. 2017 OP Grauer Star, jetzt nur noch Brille, aber schlechter Visus. Sklerallinsen seit April 2025 - Tragezeit ca 6 Stunden am Tag - Operationen: KPL 1991 re, 1997 li, 2022 li, DMEK 2024 li -
Korrektur-OPs mit Raffnähten 1993, 2013, 2014 -
Grauer Star re und li 2017 - Begeiterscheinungen: Transplantatektasie li u. re
Map-Dot-Fingerprint Dystrophie + Salzmannknoten li
Trockene Augen, hohe Lichtempfindlichkeit, Schatten an Buchstaben, Strahlenkränze um Lichtquellen, Nachtblindheit
Depression, Überlastung
Verschlechterung durch Stress - Mögliche Ursachen: Jeder möchte doch erben, ich hab! Meine Oma hatte auch KK.
- Ich über mich: verheiratet, 2 Töchter, 4 Enkel
Singen, Lesen (lassen), Geschichte, Religion - Has thanked: 365 times
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Objektive Refraktionsmessung – Mein Problem
ich war am vergangenen Donnerstag wieder zur Nach-OP-Kontrolle.
Immer noch ist das Transplantat klar, sitzen die Nähte fest und ist das Auge reizfrei – eigentlich ein Grund für meinen AA und mich, gelangweilt zu gähnen!
ABER, bei der Apparat-Refraktionsmessung, die ja objektiv sein soll, und nach deren Ergebnis ich vor einigen Wochen ein Brillenrezept bekommen hatte, schnitt das nicht operierte Auge schlechter ab, als das Operierte. Ich sah die Sache cool, teste ja meinen Visus auf beiden Augen immer wieder an allen möglichen und unmöglichen Alltagsgegenständen – und da ist der Test kurz vor der Untersuchung noch sehr gut ausgefallen, stand der Warnmelder also für mich absolut auf GRÜN!
Trotzdem: Die Arztassistentinnen waren verunsichert, ließen mich mehrmals zwinkern, dann erneut in den Kasten gucken, mich meinen Kopf drehen und senken, etwas mehr nach oben schauen … Gebracht hat alles nichts! Objektiv war mein Sehen diesmal total im Eimer, subjektiv zum Glück nicht!!!
Was kann der Grund für dieses Ergebnis gewesen sein? Worauf muss ich achten, wenn ich in die Kiste schau? Wann ist das Ergebnis tatsächlich objektiv?
Für Tipps bin ich dankbar!
Liebe Grüße
Martin
(Mahatma Gandhi)
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Günter
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- Joined: 2003-06-03, 15:12
- KC-Experience: - Ende 1978 Diagnose KC , mit 14 jahren
- Ende 1990 endgültiger zusammenbruch des rechten Auges, ca. 5% Sehfähigkeit
- April 1991 KP (Keratoplastik, Hornhauttransplantation) rechtes Auge in Heidelberg
- 1993 endgültiger Zusammenbruch des linken Auges, tragen von Linsen nicht mehr möglich, ca. 5% Sehfähigkeit (Visus)
- 1993 fast zur gleichen Zeit, rechtes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- Dezember 1995 KP linkes Auge in Jena
- 1997 linkes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- 2000 habe einen neuen Optiker, und klasse Linsen jetzt auf beiden Augen ca. 120%
- 2012 Abstoßungsreaktion auf dem linken Auge
- 2013 hohe Belastung für das rechte Auge, das Auge wird instabil. Rekeratokonus mit steigender Instabilität beider Augen
- 2015 März 2015 erneute KP links
- rechtes Auge wird mit Medikamenten einigermaßen stabil gehalten
- 2017 Mai, das linke Auge ist soweit stabil, das ich wieder eine
Kontaktlinse auf dem Auge tragen kann damit erreiche ich einen Visus
von ca. 1,0 (100%). Somit kann ich wieder auf beiden Augen vernünftig
sehen. - Keratoconus since: Ab dem Alter von 14 Jahren.
- Experience with eyeglasses / lenses: Mit meinen harten Kontaktlinsen komme ich im großen Ganzen gut klar.
Ich trage sehr gut angepasste quartantenspezifische Kontaktlinsen, von FALCO. Mit diesen erreiche ich einen Visus von ca. 1,0 (100%) auf beiden Augen.
Die Tragezeit der Kontaktlinsen beträgt ca. 10 Stunden pro Tag.
Ohne Kontaktlinsen habe ich links einen Visus von ca. 0.05 (5%) und rechts < 0.05(5%).
Mit einer iScription Brille komme habe ich links ca. 0,3 (30%) und rechts 0,3 (30%).
Dir Brille hat die Werte:
R Spr. -2,75 Cyl -8,50 Achse 175
L Spr. +4,50 Cyl -3,75 Achse 131 - Operationen: Auf beiden Augen eine Keratoplastik (Hornhauttransplantation)
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Re: Objektive Refraktionsmessung – Mein Problem
wie so schön gesagt " Objektiv ist nichts" und dieser Test schon gar nicht.
Dieser Test misst die optische Auflösung (Sehschärfe) deiner Augen mit einer bestimmten Anordnung die einer Situation im Leben entspricht. Die Erfahrung hat gezeigt, dass das bei normalen Augen ausreicht um die Sehschärfe zu bestimmen.
Aber unsere Augen sind nicht normal, der Test ist für uns nicht immer geeignet, weil er die Verzerrungen die wir durch unsere unregelmäßige Hornhaut haben nur schwer abdeckt.
Deswegen kann es, wie bei Dir, zu Abweichungen zwischen Gefühl und Messwert kommen.
Auf was Du das Achten kannst weiß ich auch nicht, aber ich kenne das.
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Eliza
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Zufallsdiagnose durch Optometristen vor ca. einem halben Jahr - Been thanked: 3 times
Re: Objektive Refraktionsmessung – Mein Problem
bei mir ist es ebenfalls (wie bei Günter) insbesondere beim rechten Auge häufig so, dass die "objektiv" gemessenen Sehschärfewerte verwirrend sind - dies hatte "schon immer" eine geringe Sehkraft (ca. 30%).
Kürzlich wurde diese automatisierte Sehstärken-Bestimmung gemacht, als ich die harten Kontaktlinsen im Auge hatte und es war wohl gar nichts mit dem gemessenen Wert anzufangen, die Arzthelferin war erst irritiert, führte die Messung ein zweites Mal durch und gab dann auf.
Ich denke, es kommt darauf an, was du tatsächlich mit deinen Augen wahrnehmen kannst, nicht, welche Werte gemessen werden.
Nicht umsonst dient der Messwert aus dieser maschinellen Untersuchung lediglich aus Ausgangspunkt für die weitere Untersuchung der Sehschärfe durch den Augenarzt (oder Optiker...).
Viele Grüsse,
Eliza
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andreas
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- KC-Experience: Im Studium und im Beruf war es immer sehr anstrengend, mit den Kollegen mitzuhalten - trotz sehr großer Bildschirme und immer "vorne sitzen" bei Präsentationen. Feierabend war wirklich Feierabend; da war keine Kraft mehr für After-Work-Parties oder Work-Out im Fitnessstudio. Langes lesen oder schreiben von Texten war trotz aller Hilfsmittel anstrengend; oder lange Besprechungen mit Präsentationen.
Seitdem ich Rentner bin, kann ich mir meine Zeit / Pausen sehr viel großzügiger einteilen; trotz der regelmäßigen Struktur, die ich meinem Rentnerleben gegeben habe. - Keratoconus since: Die erste richtige Diagnose kam so 1978 - erst irregulärer Astigmatismus, dann Keratokonus. Bis zur richtigen Diagnose habe ich ca. 10 Augenärzte und 3-4 Jahre gebraucht. Seit ca. 2006 stabil in rechts Stufe II-III: links I-II; kaum Veränderungen bei Scanns in 4-6-Jahres-Abständen
- Experience with eyeglasses / lenses: Ich komme gut mit verschiedenen Brillen zurecht (Hell&Fern; NormalesTageslicht/Nah; Dunkel/Fern; Dunkel/Nah; reichen fast immer. Früher habe ich gelegentlich Tageslinsen getragen, dass brauche ich nun nicht mehr.
- Operationen: Keine OP´s
- Begeiterscheinungen: trockene Augen; trockene Haut; Augen-jucken
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Re: Objektive Refraktionsmessung – Mein Problem
eine automatische, objektive Refraktionsmessung - ich stimme Günter zu: das funktioniert nur im engen Grenzen bei Standard-Augen.... bei uns gibt es viel zu viele Einflussgrößen, die nicht beeinflusst oder erfasst werden können.
Bei mir wird schon seit vielen Jahren manuell gemessen. Dafür muss ich mir immer einen Optiker suchen, der noch mit einer Messbrille umgehen kann und sich auch die Zeit dafür nimmt. (Leider hat mein bisheriger schon wieder den Laden verlassen, in dem ich meine letzten Brillen bekommen hatte).
VG Andreas
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Mart54
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- KC-Experience: Karrierebeginn 1973 - KPL 1991 re, 1997 li, 2022 li, 2024 li - Transplantatreaktion re 1994 - Korrektur-OPs mit Raffnähten 1993, 2013, 2014 - KK war in der ganzen Zeit nie stabil.
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1975 KL für beide Augen, Optiker Optenkamp Heilbronn, klasse Betreuung, Tragezeit 3 - 4 h/Tag, 1978 KL angepasst in der Uni Tübingen, hochgasdurchlässig, Tragzeit jetzt 10 bis 12 h/Tag, Wochenenden KL-frei.
1991 KPL re, danach nur noch KL li, re Korr. mit Brille. 1997 KPL li, danach nur noch Brille, zeitweise ein Auge nicht voll korrigiert wegen zu unterschiedlicher Glasstärken. 2013 neuer Versuch mit KL. KL fielen ständig aus den Augen. 2017 OP Grauer Star, jetzt nur noch Brille, aber schlechter Visus. Sklerallinsen seit April 2025 - Tragezeit ca 6 Stunden am Tag - Operationen: KPL 1991 re, 1997 li, 2022 li, DMEK 2024 li -
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Grauer Star re und li 2017 - Begeiterscheinungen: Transplantatektasie li u. re
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Re: Objektive Refraktionsmessung – Mein Problem
vielen Dank für eure Antworten!
Eure Antworten helfen mir mit Sicherheit in der Zukunft weiter.
Mein Glaube an die Apparatemedizin ist halt noch groß (liegt vermutlich am Jahrgang) und der hat mich diesmal etwas verwirrt.
Mein Sehen auf dem rechten Auge ist zur Zeit wirklich besser, als auf dem linken, und trotzdem konnte ich mit beidenAugen nur die Zeichen auf der ersten Anzeige erkennen, die Zeichen auf der nachfolgenden Ebene unterschieden sich zwar in der Intensität (Kontrast), nicht aber in der Schärfe der verschiedenen Zeichen.
Bei der genannten Untersuchung hatte ich das Gefühl, der Apparat stünde in einem anderen Winken zu meinen Augen, als dies bisher der Fall war. Ich hatte den Eindruck, über den oberen Bereich meiner Hornhaut zu schauen, und nicht, wie gewöhnlich, durch deren Zentrum. Ich weiß nicht, ob das überhaupt geht, ob der innere Teil des Auges so einstellbar ist, dass er durch einen anderen Teil der Hornhaut schauen kann, als dies normalerweise der Fall ist; mein Sehen war am Gerät auf alle Fälle schlechter, als dies in der freien Wildbahn der Fall ist.
Bei meiner letzten Brillenanpassung hatte der Optiker den vom Augenarzt rezeptierten Wert nicht mehr nachgemessen. Die Brille auf der Grundlage der augenärztlichen Messungen war nicht der Hit - besonders der für mich sehr wichtige Lesebereich war und ist besch ... eiden. Ich werde in Zukunft darauf bestehen, dass beim Optiker nachgemessen wird! Bin gespannt, was dabei herauskommt!
Liebe Grüße
Martin
(Mahatma Gandhi)
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andreas
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- KC-Experience: Im Studium und im Beruf war es immer sehr anstrengend, mit den Kollegen mitzuhalten - trotz sehr großer Bildschirme und immer "vorne sitzen" bei Präsentationen. Feierabend war wirklich Feierabend; da war keine Kraft mehr für After-Work-Parties oder Work-Out im Fitnessstudio. Langes lesen oder schreiben von Texten war trotz aller Hilfsmittel anstrengend; oder lange Besprechungen mit Präsentationen.
Seitdem ich Rentner bin, kann ich mir meine Zeit / Pausen sehr viel großzügiger einteilen; trotz der regelmäßigen Struktur, die ich meinem Rentnerleben gegeben habe. - Keratoconus since: Die erste richtige Diagnose kam so 1978 - erst irregulärer Astigmatismus, dann Keratokonus. Bis zur richtigen Diagnose habe ich ca. 10 Augenärzte und 3-4 Jahre gebraucht. Seit ca. 2006 stabil in rechts Stufe II-III: links I-II; kaum Veränderungen bei Scanns in 4-6-Jahres-Abständen
- Experience with eyeglasses / lenses: Ich komme gut mit verschiedenen Brillen zurecht (Hell&Fern; NormalesTageslicht/Nah; Dunkel/Fern; Dunkel/Nah; reichen fast immer. Früher habe ich gelegentlich Tageslinsen getragen, dass brauche ich nun nicht mehr.
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Re: Objektive Refraktionsmessung – Mein Problem
mir ist noch etwas eingefallen zur Bestimmung der Sehwerte:
Mein letztes Optiker-Studio hatte keine standardisierte Beleuchtungsstärke im Messraum, sondern eine große Fensterfläche. So musste ich, je nachdem ob ich eine Brille für Tag/Sonne oder Abend/Dämmerung haben wollte, die passende Tageszeit/Abendzeit und Bewölkung oder nicht, abpassen für die Messungen. Das war schon recht schwierig.
Davor hatte ich eines mit einem Messraum im Keller. Dieser konnte, je nachdem was ich für eine Brille haben wollte, heller oder dunkler gemacht werden; bzw. reproduzierbar auf die gleiche Helligkeit, wie bei der letzten Messung eingestellt werden.
Ich gehe im Durchschnitt für eine Anpassung mindestens drei mal zur Messung, um individuelle Schwankungen und Umwelteinflüsse ein bisschen zu reduzieren. Das ist zwar ein hoher Aufwand, hat sich aber bisher immer gelohnt, in dem die Brillen dann länger gepasst haben.
Hat jemand von euch mal ausprobiert, ob die Umgebungshelligkeit bei der Anpassung von Kontaktlinsen auch einen Unterschied macht? ....sollte sich ja eigentlich nicht so doll auswirken....?!
VG