Termine für den KeraLens-"Online-Stammtisch" der Keratokonus Selbsthilfegruppe:

2026: 11. Feb. - 8. Apr. - 10. Jun. - 12. Aug. - 14. Okt. - 9. Dez. 2026 (19:00 - 21:00 Uhr)
-- zum Teil mit Medizinern / Kontaktlinsenspezialisten (wird vorab bekannt gegeben).

Dauerhafter Link zum KeraLens-"Online-Stammtisch": https://lecture.senfcall.de/ker-358-fzk-yqk
(Keine Anmeldung, kein Passwort notwendig - einfach per "Click" zur angegebenen Zeit teilnehmen)

Weitere Infos zu den Stammtischen unter: https://www.forum.keratokonus.de/viewforum.php?f=152
(Zusätzlich oder als Alternative zu den regionalen Treffen.)
Die KeraLens-Accounts der Keratokonus Selbsthilfegruppe auf Instagram und Facebook werden im Verlauf von 2026 gelöscht/deaktiviert.

Es werden neue Kanäle aufgebaut, wie z.B. auf Mastodon und Bluesky. Weitere werden folgen.

Weitere Information und Diskussion dazu bitte hier: viewtopic.php?t=6501

Wer hat Erfahrungen mit Lasik nach Keratoplastik?

Filu28

Wer hat Erfahrungen mit Lasik nach Keratoplastik?

Post by Filu28 »

Hallo,

habe gestern mit einem Herrn telefoniert, der vor ca. 10 Jahren eine Keratoplastik hatte. Wegen der startken Hornhautverk. versuchte man (ALZ München) es mit kleinen Schnitten in die Hornhaut, was aber anscheinend nicht viel Erfolg brachte. Vor ca. 5 Jahren wurde dann bei ihm eine Lasik gemacht. 1 Jahr lang sah er auf diesem Auge dann 100% ohne Hilfsmittel. Nach einem Jahr wurde es ein wenig schlechter, und jetzt braucht er eine Brille mit ca. 2 Dioptrien um auf ca. 90% Sehleistung zu kommen.

Finde ich eigentlich gar nicht schlecht! Wäre mal super, wenn hier jemand schreiben würde, der Erfahrung mit Lasik bzw. Lasek nach Keratoplastik hatte.

Lg Manni
Last edited by andreas on 2012-03-20, 16:34, edited 1 time in total.
Reason: Titel passend zum Text geändert
Markus
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KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;)
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Re: Lasik nach Keratoplastik

Post by Markus »

Also das würde mich aus aktuellem persönlichen Anlass auch wirklich interessieren. ;-)
Kannst du den Mann nicht hierher einladen?

VG MARKUS
Filu28

Re: Lasik nach Keratoplastik

Post by Filu28 »

Hi,

also, da gibt es ja noch ein Forum http://www.kcenter.org da hab ich jemanden kontaktiert, der vor ca. 1 Jahr eine Lasik nach transplantation machen ließ. Anscheinend hat alles super funktioniert. Ich habe ihm dann gefragt, ob jetzt nach einem Jahr immer noch alles ok ist, und folgende Antwort erhalten:

Hi!

Yes, my lasik results are still good... I see 20/15! I'm very happy with the results, and as soon as my second transplant heals, I'm going to do it again in that eye. I'm a firm believer! I had Lasik done by the same doctor that did my transplant. Go for it! You've been thru enough with Keret. to not see the best you can possibly see! Good luck!

Amy

Klingt gut, oder?

Gruß Manni
Tim_OS_78
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KC-Experience: Ich denke ich hatte die typische KC-Karriere mit vielen Ärzten und Optikern, die keine Ahnung hatten. Es dauerte 6 Monate bis der KC diagnostiziert war. Danach brauchte es noch einige Zeit bis ich einen fähigen Optiker vor der Haustür in Osnabrück gefunden hatte.
Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg.
Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
Experience with eyeglasses / lenses: Ich trage täglich mehr als 10 Stunden die Kontaktlinsen und das ist auch mein Mittel der Wahl, da das schlechte linke Auge mit Brille nicht zu korrigieren ist und bei einem Visus von 0% bleibt.
Operationen: Februar 2005 ARK in Rom auf beiden Augen.
Juli 2005 Vernetzung auf dem linken Auge.
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Re: Lasik nach Keratoplastik

Post by Tim_OS_78 »

20/15, das klingt nicht gut - das klingt Weltklasse!

Nichts destotrotz, jede OP hat seine Risiken und ich denke je nachdem was man zu verlieren hat, sollte man das Risiko abwägen.

Gruß
Tim
Günter
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KC-Experience: - Ende 1978 Diagnose KC , mit 14 jahren
- Ende 1990 endgültiger zusammenbruch des rechten Auges, ca. 5% Sehfähigkeit
- April 1991 KP (Keratoplastik, Hornhauttransplantation) rechtes Auge in Heidelberg
- 1993 endgültiger Zusammenbruch des linken Auges, tragen von Linsen nicht mehr möglich, ca. 5% Sehfähigkeit (Visus)
- 1993 fast zur gleichen Zeit, rechtes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- Dezember 1995 KP linkes Auge in Jena
- 1997 linkes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- 2000 habe einen neuen Optiker, und klasse Linsen jetzt auf beiden Augen ca. 120%
- 2012 Abstoßungsreaktion auf dem linken Auge
- 2013 hohe Belastung für das rechte Auge, das Auge wird instabil. Rekeratokonus mit steigender Instabilität beider Augen
- 2015 März 2015 erneute KP links
- rechtes Auge wird mit Medikamenten einigermaßen stabil gehalten
- 2017 Mai, das linke Auge ist soweit stabil, das ich wieder eine
Kontaktlinse auf dem Auge tragen kann damit erreiche ich einen Visus
von ca. 1,0 (100%). Somit kann ich wieder auf beiden Augen vernünftig
sehen.
Keratoconus since: Ab dem Alter von 14 Jahren.
Experience with eyeglasses / lenses: Mit meinen harten Kontaktlinsen komme ich im großen Ganzen gut klar.

Ich trage sehr gut angepasste quartantenspezifische Kontaktlinsen, von FALCO. Mit diesen erreiche ich einen Visus von ca. 1,0 (100%) auf beiden Augen.

Die Tragezeit der Kontaktlinsen beträgt ca. 10 Stunden pro Tag.
Ohne Kontaktlinsen habe ich links einen Visus von ca. 0.05 (5%) und rechts < 0.05(5%).

Mit einer iScription Brille komme habe ich links ca. 0,3 (30%) und rechts 0,3 (30%).
Dir Brille hat die Werte:
R Spr. -2,75 Cyl -8,50 Achse 175
L Spr. +4,50 Cyl -3,75 Achse 131
Operationen: Auf beiden Augen eine Keratoplastik (Hornhauttransplantation)
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Re: Lasik nach Keratoplastik

Post by Günter »

Hallo,

was bedeutet 20/15?
Diese Konvention kenne ich noch nicht!

Aber ich weis nicht LASIK, auf einer transplantierten Hornhaut – einer Hornhaut, die nie ganz die Stabilität einer normalen Hornhaut erreicht. Erscheint mir ein wenig kritisch.
Gruß Günter
Tim_OS_78
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Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg.
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Re: Lasik nach Keratoplastik

Post by Tim_OS_78 »

20/15 beschreibt den Visus, 15/15 wären 100% und 20/15 sind dem entsprechend gute 130%!

Das nenne ich schon Weltklasse!
Ziggy
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Re: Lasik nach Keratoplastik

Post by Ziggy »

Günter wrote:Hallo,

was bedeutet 20/15?
Diese Konvention kenne ich noch nicht!

Aber ich weis nicht LASIK, auf einer transplantierten Hornhaut – einer Hornhaut, die nie ganz die Stabilität einer normalen Hornhaut erreicht. Erscheint mir ein wenig kritisch.

Mir wurde auch vorgeschlagen das nach dem Fädenziehen evtl. CPt. Future mal reinschiessen sollte.

Welche Risiken gibt es da? Kann da etwas irreperabel kaputtgemacht werden?
Günter
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Re: Lasik nach Keratoplastik

Post by Günter »

Hallo,

das Risiko bei Lasik und KP (Hornhauttransplantation) ist, dass die Hornhaut zu stark geschädigt wird, so dass sich die Spenderhornhaut nicht mehr richtig regenerieren kann. Was zu starken Vernarbungen führen kann und somit zu einem hohen irregulären Astigmatismus. Weiter kann die Hornhaut zu dünn werden, bei einer Lasik, war zu ähnlichen Symptomen führt wie bei KC.
In beiden Fällen braucht man anschließend eine weitere Transplantation.
Die normalen LASIK Kliniken lehnen deswegen KC-Patienten und Tranplantationspatienten ab, weil ihnen dieser Eingriff zu risikoreich ist.
Gruß Günter
andyH.
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KC-Experience: kommt noch
Keratoconus since: ungefähr mit 16
Operationen: volles Programm:

linkes Auge: Tranplantation, wegen zu hoher Krümmung, danach noch gelasert. Trotzdem nur ca.60% mit starker Brille

rechts: zirkuläre Keratotomie mit Titanringring- hat überhaupt nicht funktioniert,
danach 2mal Operation in Rom bei Dr. Lombardi: ARK. Dann mit Brille ca.80%, aber Schmerzen im Auge und ständig schwankender Visus und Kopfschmerz
Sept. 09 Transplantation in Homburg.
Begeiterscheinungen: häufig Kopfschmerzen
Mögliche Ursachen: wenn ich das mal wüsste
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Re: Lasik nach Keratoplastik

Post by andyH. »

Hi, ich muss mal ganz dumm fragen, ist mit lasik ein ganz normales lasern gemient oder ist das nochmal etwas anderes?
Mein transplantiertes auge wurde etwa ein jahrnach der op gelasert.vor dem lasern kam ich auf dem operierten auge mit brille auf ca. 60 % sehleistung aber ein relativ klares bild.
Da der Asttigmatismus aber zu hoch war entschieden die ärzte im aachener klinikum mein auge noch zu lasern. Jetzt seh ich da so gut wie nichts mehr da meine hornhaut vertrübt ist und auch mit cortison-tropfen nicht merh klar wird.
Das Auge muss jetzt neu transplantiert werden.
Die 1000€ die die Laseroperation gekostet hat, musste ich trotz anderer aussagen der ärzte komplett selber bezahlen...
1000€ dafür das mein auge kaputt ist
Tim_OS_78
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Re: Lasik nach Keratoplastik

Post by Tim_OS_78 »

Hallo Andy,

es scheint so als hätte der Günter mit dem Risiko recht!
Denn bei Dir scheint es ja genau so daneben gegangen zu sein.

Was wohl gewesen wäre, wenn keine Laseroperation gemacht worden wäre, sondern versucht worden wäre, den Astigmatismus mit Linse auszugleichen?!

Gruß
Tim
andyH.
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linkes Auge: Tranplantation, wegen zu hoher Krümmung, danach noch gelasert. Trotzdem nur ca.60% mit starker Brille

rechts: zirkuläre Keratotomie mit Titanringring- hat überhaupt nicht funktioniert,
danach 2mal Operation in Rom bei Dr. Lombardi: ARK. Dann mit Brille ca.80%, aber Schmerzen im Auge und ständig schwankender Visus und Kopfschmerz
Sept. 09 Transplantation in Homburg.
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Re: Lasik nach Keratoplastik

Post by andyH. »

genau das denk ich mir auch...und mache den ärzten auch ein bisschen zum vorwurf, da mir im nachhinein dann immer gesagt würde das die hornhaut sehr klein und dünn sein und es vielleicht deswegen so gekommen ist.
Das hätte man ja auch mal vorher sagen können, aber ich hatte da auch einfach so starke hoffnungen reingesetzt weil die mir vorgeschwärmt hatten was ich danach wohl sehen werde, das ich dann auch nicht skeptisch war.
Günter
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Die Tragezeit der Kontaktlinsen beträgt ca. 10 Stunden pro Tag.
Ohne Kontaktlinsen habe ich links einen Visus von ca. 0.05 (5%) und rechts < 0.05(5%).

Mit einer iScription Brille komme habe ich links ca. 0,3 (30%) und rechts 0,3 (30%).
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Re: Lasik nach Keratoplastik

Post by Günter »

Hallo,

mit Laserbehandlungen der Hornhaut nach einer Keratoplastik (Hornhauttransplantation) habe ich so meine Probleme.

Das liegt wohl daran, dass während meiner beiden Transplantationen beides mal Patienten in der Klinik waren, die nach einer Laserbehandlung eine Hornhauttransplantation gebraucht/bekommen haben.
Das fand ich doch ziemlich abschreckend.

Meine Transplantationen sind zwar schon über 10 Jahre her, und die Operationstechnik bei Laserbehandlungen mag sich verbessert haben, aber ein gewisse Skepsis bleibt dann doch übrig.
Gruß Günter
cornholio
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Joined: 2008-10-28, 19:43
KC-Experience: selbst Keratoplastikpatient

Re: Lasik nach Keratoplastik

Post by cornholio »

Guten Tag,

gibt es auf diesem Gebiet nach so (in Bezug zum rapiden Technikfortschritt) langer Zeit Neuigkeiten?
Ist es mittlerweile weniger Risikobehaftet Lasik nach einer KPL durchzuführen?
Ich bin so langsam die harten Linsen leid, würde aber natürlich Lasik nur in Betracht ziehen wenn Operationsrisiko und Operationserfolg in einem sinnvollen Verhältnis stehen würden.

Gibt es gutes Informationsmaterial zu diesem, doch recht speziellen Thema? Habe im Internet bisher recht wenig darüber gefunden.

danke und grüße
Babs Johnson
-
Posts: 79
Joined: 2006-10-05, 12:01
KC-Experience: Bisherige Krankengeschichte:
Habe seit dem 16.Lj. Keratokonus auf beiden Augen gleicher Stärke, mit laufender Verschlechterung. Ich trug über 10 Jahre lang Kontaktlinsen, lange Phasen ohne Beschwerden, dann wieder phasenweise starke Beschwerden.... Visus mit Linsen war bei 80%. Als 2006 die Beschwerden wieder lästig wurden, entschied ich mich, in Hoffnung auf gutes Sehen ohne KL, für die Op auf einem Auge. Ein Arzt riet mir die lamelläre Keratoplastik, welche aber mißglückte und zur einer perforierenden wurde. Mit dem Ergebnis bin ich leider garnicht zufrieden, denn der Astigmatismus ist stärker als vorher und kann nicht mit Brille korrigiert werden und mit Kontaktlinse nicht so gut wie vorher. Eine Laseroperation 2010 sollte eine Verbesserung der Sehleistung bringen, Ergebnis warte ich derzeit noch ab. Insgesamt fühle ich mich leider von Ärzten bisher nicht gut beraten. Ich bin leider erst nach der Keratoplastik darauf gekommen dass mein Keratokunus sehr gut mit Brille korrigier bar ist (rechtes Auge) bzw. korrigierbar gewesen wäre (linkes Auge).
Keratoconus since: Erste Sehprobleme mit 16 Jahren (1995). Diagnose KK bald darauf, aber erst bei einem 2. Augenarzt.
Experience with eyeglasses / lenses: Nach den ersten Sehproblemen wurde mir eine Brille verordnet, das Sehen verschlechterte sich aber schnell. Ein anderer Arzt diagnostizerte KK und verordnete Kontaktlinsen (~1997). Seitdem trug ich immer Kontaktlinsen, die im Laufe der Jahre sehr oft bearbeitet und erneuert werden mußten. Mit Brille habe ich es nie mehr versucht, ich war davon überzeugt dass es nichts bringt! Erst 2008 wurde ich von einem Forumsmitglied hier ermutigt es mit iScription Gläsern zu probieren und siehe da- plötzlich habe ich mit Brille einen Visus von 120% und erfahre erst dann dass mein Keratokonus sehr gut mit Brille korrigierbar ist (rechtes Auge) bzw. korrigierbar gewesen wäre (linkes Auge) ....
Operationen: Im September 2006 mißglückte eine lamelläre Keratoplastik auf dem linken Auge und es wurde während der Op auf eine perforierende Keratoplastik umdisponiert. Nahtentfernung nach 18 Monaten. Mein Visus war 3 Jahre nach der Op auf 60% im Sehtest, welcher meiner meinung nach aber sehr realitätsfremd ist! Denn ich habe eine starke Verzerrung, Doppelbilder und stärkere sog. Starbursts und Halos als vor der Op, konkret einen höheren Astigmatsmus als vorher! Dieser sollte durch eine Laser-Op Anfang 2010 verbessert werden. Ergebnis steht noch aus.
Begeiterscheinungen: Mein rechtes Auge tränt sehr viel. Diagnostiziert wurde ein Verschluß des oberen Tränenkanals, dies wurde als Ursache für das Tränen von ärztlicher Seite aber ausgeschlossen, was mir gänzlich unverständlich ist.
Mögliche Ursachen: keine Ahnung. Schicksal.

Oberflächliches Lasern nach Keratoplastik - nicht LASIK.

Post by Babs Johnson »

In einer Woche weiß ich genaueres, da habe ich Termin beim "Laser-Spezialisten", danach kann ichs hoffentlich genauer erklären, inklusive Erfahrungsbericht im Anschluß! Aber nach dem was ich jetzt auf die Schnelle im Wikipedia nachgelesen habe, ist der bei mir geplante Eingriff keine LASIK, sondern eine oberflächliche Abtragung an den richtigen Stellen gegen Astigmatismus (LASEK?)..
Martian
-
Posts: 144
Joined: 2008-01-10, 09:01
KC-Experience: Lange Geschichte...
Keratoconus since: Diagnosealter 37, ein halbes Jahr bis zur "offiziellen" Diagnose,
Erkrankungsalter sehr wahrscheinlich so mit ca. 18, weil damals die Blendempfindlichkeit tagsüber zugenommen und die Detailzeichnung im Schatten bei Gegenlicht z.B. abgenommen hat
Experience with eyeglasses / lenses: Kontaktlinsenunverträglichkeit, vor der OP tägliche starke Kopfschmerzen mit Brille
Operationen: Mini-ARK + Vernetzung auf beiden Augen im Juni 2008
Visus ohne / mit Brille vorher: 0,05 / 0,5
Visus ohne / mit Brille nachher: 0,2 - 0,3 / 0,8 - 1,0
Erklärung für den vergleichsweise "schlechten" Visuswert ohne Brille nach der ARK:
Da ich zusätzlich zum KK noch kurzsichtig war, habe ich mit Dr. Lombardi eine Unterkorrektur vereinbart, weil bei mir die Presbyopie (Altersweitsichtigkeit) so weit nun auch nicht mehr entfernt ist und ich nicht jetzt bereits durch die OP in eine Weitsichtigkeit rutschen wollte.
Begeiterscheinungen: Allergien
Mögliche Ursachen: Definitiv Stress... in Verbindung mit genetischen und umweltbedingten Ursachen
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Re: Lasik nach Keratoplastik

Post by Martian »

Hallo zusammen,

in der Wikipedia werden die einzelnen Methoden sehr schön anschaulich erklärt:
http://de.wikipedia.org/wiki/LASEK

Grundsätzlich kann man sagen, dass bei einer LASIK ein sogenannter "Flap" von einer Dicke von ca. 140 Mikrometern bis auf eine Seite abgetrennt wird -- bestehend aus Epithel und Stromagewebe, der dann nach der Abtragung von Gewebe im Hornhautstroma über die Hornhaut wieder zurückgeklappt wird, um dann in den Jahren nach dem Eingriff mehr oder weniger fest wieder anzuwachsen.

Bei der PRK wird nur das Epithel entfernt, dann wird im Stroma Gewebe abgetragen und das Epithel wächst dann wie nach einem Crosslinking auch nach dem Eingriff nach. Bei der LASEK, der Weiterentwicklung der PRK, wird das Epithel quasi zur Seite geschoben, dann wird im Stroma gelasert und daraufhin das Epithel als natürlicher Wundverband wieder auf der Hornhaut platziert. Diese beiden Methoden destabilisieren wegen der flaplosen Lasertechnik die Hornhaut weniger als die LASIK...

Viele Grüße
Britta
Babs Johnson
-
Posts: 79
Joined: 2006-10-05, 12:01
KC-Experience: Bisherige Krankengeschichte:
Habe seit dem 16.Lj. Keratokonus auf beiden Augen gleicher Stärke, mit laufender Verschlechterung. Ich trug über 10 Jahre lang Kontaktlinsen, lange Phasen ohne Beschwerden, dann wieder phasenweise starke Beschwerden.... Visus mit Linsen war bei 80%. Als 2006 die Beschwerden wieder lästig wurden, entschied ich mich, in Hoffnung auf gutes Sehen ohne KL, für die Op auf einem Auge. Ein Arzt riet mir die lamelläre Keratoplastik, welche aber mißglückte und zur einer perforierenden wurde. Mit dem Ergebnis bin ich leider garnicht zufrieden, denn der Astigmatismus ist stärker als vorher und kann nicht mit Brille korrigiert werden und mit Kontaktlinse nicht so gut wie vorher. Eine Laseroperation 2010 sollte eine Verbesserung der Sehleistung bringen, Ergebnis warte ich derzeit noch ab. Insgesamt fühle ich mich leider von Ärzten bisher nicht gut beraten. Ich bin leider erst nach der Keratoplastik darauf gekommen dass mein Keratokunus sehr gut mit Brille korrigier bar ist (rechtes Auge) bzw. korrigierbar gewesen wäre (linkes Auge).
Keratoconus since: Erste Sehprobleme mit 16 Jahren (1995). Diagnose KK bald darauf, aber erst bei einem 2. Augenarzt.
Experience with eyeglasses / lenses: Nach den ersten Sehproblemen wurde mir eine Brille verordnet, das Sehen verschlechterte sich aber schnell. Ein anderer Arzt diagnostizerte KK und verordnete Kontaktlinsen (~1997). Seitdem trug ich immer Kontaktlinsen, die im Laufe der Jahre sehr oft bearbeitet und erneuert werden mußten. Mit Brille habe ich es nie mehr versucht, ich war davon überzeugt dass es nichts bringt! Erst 2008 wurde ich von einem Forumsmitglied hier ermutigt es mit iScription Gläsern zu probieren und siehe da- plötzlich habe ich mit Brille einen Visus von 120% und erfahre erst dann dass mein Keratokonus sehr gut mit Brille korrigierbar ist (rechtes Auge) bzw. korrigierbar gewesen wäre (linkes Auge) ....
Operationen: Im September 2006 mißglückte eine lamelläre Keratoplastik auf dem linken Auge und es wurde während der Op auf eine perforierende Keratoplastik umdisponiert. Nahtentfernung nach 18 Monaten. Mein Visus war 3 Jahre nach der Op auf 60% im Sehtest, welcher meiner meinung nach aber sehr realitätsfremd ist! Denn ich habe eine starke Verzerrung, Doppelbilder und stärkere sog. Starbursts und Halos als vor der Op, konkret einen höheren Astigmatsmus als vorher! Dieser sollte durch eine Laser-Op Anfang 2010 verbessert werden. Ergebnis steht noch aus.
Begeiterscheinungen: Mein rechtes Auge tränt sehr viel. Diagnostiziert wurde ein Verschluß des oberen Tränenkanals, dies wurde als Ursache für das Tränen von ärztlicher Seite aber ausgeschlossen, was mir gänzlich unverständlich ist.
Mögliche Ursachen: keine Ahnung. Schicksal.

Re: Lasik nach Keratoplastik

Post by Babs Johnson »

In welchem Bezug steht das jetzt zu Keratokonus und Keratoplastik? Oder zu cornholios Frage?
ThomasDecker
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Joined: 2009-06-08, 18:13
KC-Experience: Keratoplastik nach Keratokonus 98+2001
Kerototomie
Laserbehandlung

Re: Lasik nach Keratoplastik

Post by ThomasDecker »

Hallo,

ich hab eine Lasik an einem Auge nach Keratoplastik machen lassen und würde es nicht wiedermachen, rein Wertetechnisch hat sich der AStigmatismus zwar deutlich reduziert aber der Visus hat sich nicht verbessert, rein gefühlsmäßig sehe ich sogar schlechter auf dem Auge obwohl der Visus von 0,5 angeblich gleich geblieben ist.

Hab mich da irgendwie von dem Arzt bequatschen lassen (sie hätten gute Erfahrungen damit...), im Arztbrief stand dann das die OP nur auf meinen ausdrücklichen Wunsch durchgeführt wurde.
Da ich auf dem anderen Auge (auch nach Transplantation) einen Visus mit Brille von meist 0,8 habe geht es mir noch vergleichsweise gut, werde mir aber morgen nocheinmal von einem Spezialisten Kontaktlinsen anpassen lassen, obwohl ich sie bisher nicht vertragen habe.

Grüße, Thomas
KathrinK
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Joined: 2009-03-20, 17:38
KC-Experience: Ich habe Keratokus seit 2005 aufmeinen linken Auge und seit 2008 auf meinem rechten Auge.
Keratoconus since: Am 13. Mai 2005, ich war gerade 17 Jahre alt geworden, wurde bei mir Keratokonus auf dem linken Auge diagnostiziert.Auf dem rechten Auge wurde es fast belanglos im Sommer 2008 festgestellt.
Experience with eyeglasses / lenses: 1,5 Jahre lang habe ich mich mit harten Kontaktlinsen auf dem linken Auge versucht.
Fazit:Hat nicht geklappt, da bei mir eine Anpassung nicht möglich ist.
Operationen: Cross-Linking auf dem linken Auge im Juli 2007
Vor der OP hatte ich 0% Sehkraft jetzt, nach 2 Jahren, habe ich wieder 16%
um eine Transplantation komme ich nicht drum herum
Im Juli 2009 Transplantation beo Prof Böhnke im HH
mit fäden habe ich 50% Sehkraft.
Begeiterscheinungen: Ich habe eine sehr starke Lichtempfindlichkeit, wodurch ich immer die Stirn in Falten lege und alle menschen glauben, dass ich sauer sei.

Re: Lasik nach Keratoplastik

Post by KathrinK »

Hallo zusammen,

ich komme heute vom Augenarzt und mir wurde ebenfalls eine LASIK vorgeschlagen. Meine Hornhauttransplantation ist 19 Monate her und die Fäden würden im November gezogen. Nach dem Fadenziehen hatte ich kaum noch Sehkraft von vorangegangenen ca 50%.
Dies hat sich dann relatib schnell wieder relativiert. Vor 3 Wochen war ich zum kontrolltermin dort und ich kam auf 60% und mit Unterstützung einer Brille sogar auf 70%, sodass wir über einen Führerschein reden konnten. ( Ich bin fast 23 und konnte wegen KK keinen machen)
Da ich eine Trübung auf dem Auge hatte, sollte ich 3 Wochen Augentropfen nehmen. Bis heute.
Jetzt komme ich auf 20-30% - super. Die Trübung ist weg, meine Sehkraft auch.

Dann schlug mir die Ärztin die Lasik OP vor und sagte etwas von: dann könnte ich auf 4-5 Dioptrin kommen, im moment hätte ich 7 ( ich gehe mal von -7 aus oder???)
Sie sagte auch noch: meine HH wäre in Bewegung (????)

Mir persönlich ist aufgefallen, dass immer wenn ich vor einem Sehtest viel Licht von untersuchungen im Auge hatte, das ich dann ca 1/2 stunde lang schlecht sehen kann. Und ich hatte vorher, glaub ich, eine Topografie. ( diese bunten bilder vom auge, wo die ärzte erkennen können wie die hh aussieht.) auf jedenfall hatte ich viel blitzlicht im auge. Die ärztin meinte, dass das ein grund sein kann, das eine reduktion um die hälfte aber zu viel wäre.

Was kostet eine Lasik op eigentlich so? würde sie mir wirklich was bringen? eure erfahrungen sind ja eher negativ.

Etwas erfreuliches kann ich aber auch noch berichten: auf meinem anderen auge hatte ich 60% sehkraft und vor 18 Monaten wurde ein CCL durchgeführt. Heute habe ich 70% Sehkraft. das lange warten hat sich doch gelohnt.

Ich freue mich auf eure antworten.

liebe Grüße

Kathrin
filu28
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Re: Lasik nach Keratoplastik

Post by filu28 »

Hallo Kathrin,

was dir da die Augenärzting rät halte ich persönlich für grob fahrlässig.
Solange die HH in Bewegung ist bringt die Lasik doch überhaupt nichts (Hausverstand).
Und bringt es wirklich viel, wenn du von -7 dpt auf -5 dpt kommen würdest???

Also ich würde dir raten noch etwas zu warten bis die HH stabil ist, dann kann man über eine Lasik sprechen.

Meine Keratoplasik ist mittlerweile 10 bzw. 8 Jahre her. Trage mittlerweile weiche Kontaktlinsen und Brille abwechselnt (Sehleistung ca. 100%).
Mein damaliger Operateur hat mir nun eine EPI-Lasik vorgeschlagen um meinen Sehfehler zu korrigieren. Er hat das bei bereits 20 Patienten
mit ausgezeichnetem Erfolg gemacht. Kläre gerade mit meiner Krankenversicherung ab, ob sie die 4000 Euro für die OP übernehmen. Sollten
sie es übernehmen werde ich die EPI-Lasik machen lassen (sofern die Voruntersuchung positiv verläuft).
filu28
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Re: Lasik nach Keratoplastik

Post by filu28 »

Hallo,

das mit der Epi Lasik hat sich erledigt, da meine Krankenversicherung die Kosten nicht übernimmt.

Somit bleibe ich bei Brille und Kontaktlins.

lg