In 2008 wurde bei mir Keratokonus festgestellt und seither trage ich harte Linsen, womit ich relativ gut zurecht komme.
Habe allerdings einen vollen BS-Arbeitsplatz, was das Ganze doch anstrengend macht.
Mein Arzt in Karlsruhe empfahl mir ein Crosslinking zuerst links, in einem halben Jahr vlt. rechts.
Danach würde ich die KL noch besser vertragen. Bin jetzt 37 und angeblich kann sich ja ein Keratokonus bis
zu 40 hin (stimmt das?) verschlimmern, dann meist Stagnation.
Sehe links so ca. 60% ohne Brille und rechts noch besser.
War jetzt noch bei Dr. Krumeich in Bochum - habe nach seiner Stadieneinteilung linkes Auge Ende Stadium II
und rechtes Auge Stadium I. Er schlug mir vor, Anreise Dienstag, Dienstag Cirkuläre Keratotomie linkes Auge,
Mittwoch Cirkuläre Keratotomie rechtes Auge. Dadurch Erreichung bei 90% der Fälle Stagnation des
Keratokonus.
Nach einem von meinen Augenarzt empfohlenen Crosslinking würden später allerdings Transplantationen
eher abgestoßen werden und es gäbe auch Patienten, bei denen der Konus wieder ausgebrochen ist.
Auch würde Hr. Dr. Krumeich nach crossgelinkten Augen kaum mehr eine Cirkuläre Keratoplastik
durchführen.
Was ratet Ihr Erfahrenen mir? Soll lich mich überhaupt mit meiner (noch?) sehr guten Situation
operieren lassen, wenn ja was? Mein rechtes Auge fühlt sich noch richtig gut und gesund an, würdet
ihr dennoch was daran machen lassen und wenn, (wenn kein Crosslinking) so wie Hr. Dr. Krumeich
vorschlug, zuerst Dienstag links, Mittwoch rechts, oder eher erst später das rechte Auge?
Ich weiß, dass in der Zeit sich der Konus wieder verändern kann, daher fand ich den Vorschlag
schon akzeptabel. Doch wie ist es mit 2 heilenden Augen und überhaupt - könnt Ihr mir raten?
Was ich auf jeden Fall vermeiden will: eine Transplantation. Das würde ja heißen, ergo: auf jeden
Fall JETZT operativ vorbeugen, oder?
Ich danke Euch im Vorfeld sehr!Liebe Grüße, Daniela
(ich hoffe das klappt hier jetzt, das wäre mein erster Beitrag