Am 15.02.2011 wurde ich in der Augenklinik Luzern CH operiert. Nun sind bereits etwas mehr als zwei Monate vergangen und gerne würde ich Euch meine bisherigen Erfahrungen mitteilen.
Vor fast zwei Jahren wurde bei mir die Diagnose gestellt und ich musste laufend zur Kontrolle. Das rechte Auge wurde immer schlimmer und natürlich leidet die Sehkraft darunter.
Ihr wisst ja selber wie wir sehen...
Letzten November hiess es dann, dass eine OP dringend nötig sei. Nun gut, jetzt im Februar war es so weit. War auch froh darüber, da die Schmerzen im rechten Augen schon fast zur Gewohnheit wurden. Die OP selber empfand ich als schmerzlos, nur nachher fingen die Schmerzen erst richtig an. Bin erstaunt, was es alles für Tropfen gibt. Am anfang sah auch alles soweit gut aus. Leider wurde festgestellt, dass die Hornhaut sich nicht so richtig erholt wie sie sollte. Ich habe immer noch Schmerzen, bin über empfindlich was Licht angeht. Vertrage das Sonnenlicht nicht und ganz schlimm ist das Licht von Neoröhren.
Bei den letzten Sehtests bin ich mit Null Punkten durch den Test gefallen. Im moment bin ich leicht resigniert. Weiss gar nicht genau was ich machen soll. Der nächste Schritt ist eine Blutserumtherapie.
Das Arbeiten ist schwierig für mich, da alles mit Neonröhren ausgelegt ist, viele Bildschirme. Manchmal kann ich mich kaum konzentrieren.
Bei der letzten Kontrolle hiess es, dass das linke Auge auch bald operiert werden sollte. Ich sehe jetzt kaum was, wie wird es wenn mein "gutes" Auge operiert ist?
Was ich sage muss, mein Augenarzt, sowie die Ärzte in Luzern versuchen alles, um mir meine Sehkraft zu erhalten.
Ich habe einfach Angst, wo das enden soll. Autofahren bei Nacht, ein Ding der Unmöglichkeit! Ich fühle mich schon sehr eingeschränkt in meinen Möglichkeiten. Versuche, den Mensche dies zu erklären ist Schwierig. Es hat ja nicht viel mit Kurz-oder Weitsichtigkeit zu tun.
Ich versuche weiterhin optimistisch zu bleiben und warte mal ab, wie sich die Blutserumtherapie entwickelt.
Lg Anita