Termine für den KeraLens-"Online-Stammtisch" der Keratokonus Selbsthilfegruppe:

2026: 11. Feb. - 8. Apr. - 10. Jun. - 12. Aug. - 14. Okt. - 9. Dez. 2026 (19:00 - 21:00 Uhr)
-- zum Teil mit Medizinern / Kontaktlinsenspezialisten (wird vorab bekannt gegeben).

Dauerhafter Link zum KeraLens-"Online-Stammtisch": https://lecture.senfcall.de/ker-358-fzk-yqk
(Keine Anmeldung, kein Passwort notwendig - einfach per "Click" zur angegebenen Zeit teilnehmen)

Weitere Infos zu den Stammtischen unter: https://www.forum.keratokonus.de/viewforum.php?f=152
(Zusätzlich oder als Alternative zu den regionalen Treffen.)
Die KeraLens-Accounts der Keratokonus Selbsthilfegruppe auf Instagram und Facebook werden im Verlauf von 2026 gelöscht/deaktiviert.

Es werden neue Kanäle aufgebaut, wie z.B. auf Mastodon und Bluesky. Weitere werden folgen.

Weitere Information und Diskussion dazu bitte hier: viewtopic.php?t=6501

Wirkung der Schwerkraft im Verhältnis zum Augeninnendruck?

Alle neuen Themen zur Erkrankung Keratokonus, die in den oben definierten Bereichen (noch) nicht eingeordnet werden können. Grenzbereiche. Studien.
Vinyard
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Wirkung der Schwerkraft im Verhältnis zum Augeninnendruck?

Post by Vinyard »

Hallo,

mich interessierte brennend das Thema wie die Erdanziehungskraft/Schwerkraft im Verhältnis zum Augeninnendruck auf die Hornhaut wirkt.
Ich muss zugeben ich war in Physik nie ein Meister und kann daher das Ganze nicht wirklich einordnen. Auch habe ich beim Googlen nichts in diese Richtung gefunden.

Meine Beobachtung ist z. B. dass es mir besser geht wenn ich viel auf dem Rück liege und somit der Schwerkraft entgegenwirke. Seitem ich nachts auf dem Rücken liege und generell viel liege habe ich den Trend deutlich verlangsamen können. Kann natürlich bei mir auch an der besseren Stabilität des Flaps nach der Lasik liegen.

Es ist halt die Frage welche Schwerkraft überhaupt auf die Cornea wirkt wenn wir gehen, sitzen oder Sport machen. Der Augeninnendruck sollte ja immer relativ gleich sein. Die Schwerkraft der Cornea hängt wohl von Ihrem Eigengewicht ab und das dürfte nicht sehr hoch sein. Bleibt also die Frage welche Festigkeit die Cornea hat und wie wirkt deren Erdanziehungskraft auf die eigene Stabilität (Hornhautstabilität).

Alle Bilder von Keratokonus zeigen ja immer den Konus in der unteren Hälfte, maximal im Zentrum, aber nie oben.

Hoffe hier einen guten Ansatz für eine spannende Diskussion gegeben zu haben.

Grüße
Günter
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- Ende 1990 endgültiger zusammenbruch des rechten Auges, ca. 5% Sehfähigkeit
- April 1991 KP (Keratoplastik, Hornhauttransplantation) rechtes Auge in Heidelberg
- 1993 endgültiger Zusammenbruch des linken Auges, tragen von Linsen nicht mehr möglich, ca. 5% Sehfähigkeit (Visus)
- 1993 fast zur gleichen Zeit, rechtes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- Dezember 1995 KP linkes Auge in Jena
- 1997 linkes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- 2000 habe einen neuen Optiker, und klasse Linsen jetzt auf beiden Augen ca. 120%
- 2012 Abstoßungsreaktion auf dem linken Auge
- 2013 hohe Belastung für das rechte Auge, das Auge wird instabil. Rekeratokonus mit steigender Instabilität beider Augen
- 2015 März 2015 erneute KP links
- rechtes Auge wird mit Medikamenten einigermaßen stabil gehalten
- 2017 Mai, das linke Auge ist soweit stabil, das ich wieder eine
Kontaktlinse auf dem Auge tragen kann damit erreiche ich einen Visus
von ca. 1,0 (100%). Somit kann ich wieder auf beiden Augen vernünftig
sehen.
Keratoconus since: Ab dem Alter von 14 Jahren.
Experience with eyeglasses / lenses: Mit meinen harten Kontaktlinsen komme ich im großen Ganzen gut klar.

Ich trage sehr gut angepasste quartantenspezifische Kontaktlinsen, von FALCO. Mit diesen erreiche ich einen Visus von ca. 1,0 (100%) auf beiden Augen.

Die Tragezeit der Kontaktlinsen beträgt ca. 10 Stunden pro Tag.
Ohne Kontaktlinsen habe ich links einen Visus von ca. 0.05 (5%) und rechts < 0.05(5%).

Mit einer iScription Brille komme habe ich links ca. 0,3 (30%) und rechts 0,3 (30%).
Dir Brille hat die Werte:
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Re: Wirkung der Schwerkraft im Verhältnis zum Augeninnendruc

Post by Günter »

Hallo,

rechnen wir das Ganze einfach mal durch.

Die sogenannte hydrostatische Druck ergibt sich

P= roh * g *h

roh : spezifische Dichte des Mediums, im Auge das Kammerwasser, das ich als Wasser behandle ist 1kg/dm³ (Kubicdezimeter)
g : Erdbeschleinigung 9.81 m/s²
h : Höhe, in unserem Fall der Augenhornhaut die ist ca 10mm im Durchmesser?

Wenn am die Werte einsetzt ist

P = 98.1 Pa (Pascal)

Das ist die Druckerhöhung die im Auge durch die Schwerkraft verursacht wird.

Der Augeninnendruck beträgt 10 - 21 mmHg das sind 1330Pa bis 2793 Pa (Pa Pascal = 1 N/m²) über dem Umgebungsdruck von ca. 100000Pa = 1bar

Damit beträgt die Druckerhöhung durch die Schwerkraft

bei 10mmHg = 1330Pa ca. 7,4%
bei 21mmHg = 2793Pa ca. 3,5%
Gruß Günter
Vinyard
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Re: Wirkung der Schwerkraft im Verhältnis zum Augeninnendruc

Post by Vinyard »

Hui,

das wäre als die Druckerhöhung die das Kammerwasser auf die Hornhaut ausmacht, verursacht durch die Erdanziehung?
Entspricht das dem 1G oder was ist das genau? Das wäre ja dann im Endeffekt die Erhöhung wenn wir einfach nur dasitzen und nichtstun.

Wie sieht es dann bei körperlicher Betätigung oder ganz einfach den Stößen bei Joggen oder den Fliehkräften beim Autofahren aus.

Wäre super wenn du diesbezüglich noch ein paar Erläuterungen bringen könntest. Das ganze interessiert mich schon, da ich herausfinden möchte ob dies einen wesentlichen Einfluss auf eine schnelle Verschlechterung des Konus mit sich bringen könnte.

Edit: Und wie genau errechnest du das mit dem Kammerwasser? wieviel haben wir davon und welchen Einfluss hat es genau?

Grüße
Günter
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Re: Wirkung der Schwerkraft im Verhältnis zum Augeninnendruc

Post by Günter »

Hallo,

das Kammerwasser habe ich als einfache Leitungswasser angesetzt, das dürft auch ziemlich genau hinkommen. Ohne wirklich zu wissen aus was es genau besteht. Aber ich weis es besteht zum großen teil aus Wasser und muss gut durchsichtig sein, also kann sich nicht viel anderes darin aufhalten also Wasser.

Das was ich ausgerechnet habe ist der Druckunterschied bei 1G zwischen dem oberen und unterem Rand der Hornhaut. Also wirklich der Druckunterschied der allein durch sie Schwerkraft entsteht wenn wir einfach nur dasitzen und nichts tun!

[quote="Vinyard"
Wie sieht es dann bei körperlicher Betätigung oder ganz einfach den Stößen bei Joggen oder den Fliehkräften beim Autofahren aus.
[/quote]
Darüber muss ich erst mal nachdenken, wie so was zu berechnen ist!
Gruß Günter
Vinyard
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Re: Wirkung der Schwerkraft im Verhältnis zum Augeninnendruc

Post by Vinyard »

Vielen Dank erstmal für deine Mühe!

Ist es nicht so, dass der Druck ja normalerweise im Sitzen berechnet wird und somit auch bei der Messung des Augendrucks auch die Erdanziehung schon inklusive ist?

Trotzdem schön deine Berechnung. Würde nur gerne noch wissen welche Menge an Kammerwasser du dafür berücksichtigt hast. Das ist doch entscheidend dafür welche Belastung noch zusätzlich auf die Hornhaut kommt wenn ich mich bücke oder reflexartig bewege.
Günter
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Re: Wirkung der Schwerkraft im Verhältnis zum Augeninnendruc

Post by Günter »

Hallo,

für die Druckerhöhung durch die Schwerkraft verursacht, benötige ich keine Aussage über die Menge des Kammerwasser, einzig und allein ist die Dichte (Gewicht pro Volumen) von Bedeutung, über die tatsächliche Wassermenge muss ich nichts wissen!

Aber auch darüber kann ich Dir Auskunft geben,

ein Auge hat ungefähr 24mm Durchmesser und ein Auge ist nahezu Kugelförmig. Um ungefähr die Wassermenge zu bestimmen reicht es das Volumen der Kugel zu berechnen das ist 4/3 *pi * r³ = 7.24ml entspricht ungefähr 7,24g.
Gruß Günter
sabine s.
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augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird.
Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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Re: Wirkung der Schwerkraft im Verhältnis zum Augeninnendruc

Post by sabine s. »

jepp!!
das ist ne diskussion wie ich sie liebe!!!! :mrgreen: :::thumb :::woot
macht da weiter!!!
damit ich nicht dumm sterbe.

nö- jetzt im ernst!!
mich fasziniert immer wieder auf was für grandiose ideen man durch den kc kommen kann, auch wenn ich nicht das geringste davon jetzt verstehe.

grüßle
Vinyard
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Re: Wirkung der Schwerkraft im Verhältnis zum Augeninnendruc

Post by Vinyard »

Günter wrote:Hallo,

für die Druckerhöhung durch die Schwerkraft verursacht, benötige ich keine Aussage über die Menge des Kammerwasser, einzig und allein ist die Dichte (Gewicht pro Volumen) von Bedeutung, über die tatsächliche Wassermenge muss ich nichts wissen!
Warum nicht?

Ich vergleich das mit einem Luftballon den man mit Wasser füllt. Je mehr Wasser im Ballon ist, desto instabiler wird doch die ganze Geschichte beim werfen/ect. So in etwa denke ich halt auch dass die Wassermenge die auf die Hornhaut drückt auch entscheidend ist, zumindest wenn man in Aktion ist.

@sabine

Ich verstehe auch nicht wirklich was davon; merkt man ja! :roll:
Allerdings muss ich es einen logischen Grund haben wieso der Konus immer unten und nicht oben auftritt. Das ist m. E. ganz klar die Schwerkraft und die Fliehkräfte.

Gruß
Günter
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Re: Wirkung der Schwerkraft im Verhältnis zum Augeninnendruc

Post by Günter »

Hallo,
Günter wrote:für die Druckerhöhung durch die Schwerkraft verursacht, benötige ich keine Aussage über die Menge des Kammerwasser, einzig und allein ist die Dichte (Gewicht pro Volumen) von Bedeutung, über die tatsächliche Wassermenge muss ich nichts wissen!
Vielleicht helfen dir diese Links um das zu verstehen! (Meine Erklärung wäre Wahrscheinlich viel zu mathematisch!)

http://de.wikipedia.org/wiki/Hydrostatisches_Paradoxon
http://de.wikipedia.org/wiki/Hydrostatischer_Druck

@Sabine
keine sorge, wir lassen Dich nicht dumm sterben!
Gruß Günter
Günter
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Re: Wirkung der Schwerkraft im Verhältnis zum Augeninnendruc

Post by Günter »

Hallo,

weil es Grad so schön ist, kann ich noch ne Berechnung nachtragen.

Wie stark erhöht sich der Druck an der Hornhaut, wenn wir uns nur bücken -den Oberkörper in die Horizontale bringen.

Es gilt wieder:

P= roh * g *h (siehe oben)

h: ist aber diesmal der Durchmesser des Auges, und der beträgt ca. 24mm

p=235,4Pa=1.77mmHg

Damit beträgt hier die Druckerhöhung durch die Schwerkraft

bei 10mmHg = 1330Pa ca. 17,7%
bei 21mmHg = 2793Pa ca. 8,4%
Gruß Günter
sabine s.
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nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
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Re: Wirkung der Schwerkraft im Verhältnis zum Augeninnendruc

Post by sabine s. »

ja ! sehr schön ist das!!!!! :::blink2 :::blink2 :::blink2 :::book
Günter
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Re: Wirkung der Schwerkraft im Verhältnis zum Augeninnendruc

Post by Günter »

Hallo Sabine,

gut, wenn Du das so findest :? :::flexion :::wink2
Gruß Günter
Vinyard
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Re: Wirkung der Schwerkraft im Verhältnis zum Augeninnendruc

Post by Vinyard »

Hallo Günter,

ich bin zwar absolut nicht vom Fach, aber rein vom logischen her kann ich dir hier nicht zustimmen! :roll:
Die Hornhaut ist ein Teil des Auges, aber hat beim Bücken auch sicher nur das Kammerwasser zu tragen. Ich denke alle anderen Teile sind ein Konstrukt das vom Augapfel als solches getragen wird und eben keine Last auf die Hornhaut gibt.

Bezüglich der Menge des Kammerwassers mag das vielleicht beim absoluten Ruhezustand stimmen, aber wohl nicht nicht Bewegung. Und zudem hängt es ja von der Höhe des Wassers im Zylinder (hier: die tiefe der Vorderkammer) ab. Heisst also je tiefer die Vorkammer (also mehr Wasser) desto höher der Druck, vor allem dann wenn alles in Bewegung gerät.

Ich kann leider zu den Berechnungen nix beitragen, aber versuche mich trotzdem hier einzubringen.
Günter
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Keratoconus since: Ab dem Alter von 14 Jahren.
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Ich trage sehr gut angepasste quartantenspezifische Kontaktlinsen, von FALCO. Mit diesen erreiche ich einen Visus von ca. 1,0 (100%) auf beiden Augen.

Die Tragezeit der Kontaktlinsen beträgt ca. 10 Stunden pro Tag.
Ohne Kontaktlinsen habe ich links einen Visus von ca. 0.05 (5%) und rechts < 0.05(5%).

Mit einer iScription Brille komme habe ich links ca. 0,3 (30%) und rechts 0,3 (30%).
Dir Brille hat die Werte:
R Spr. -2,75 Cyl -8,50 Achse 175
L Spr. +4,50 Cyl -3,75 Achse 131
Operationen: Auf beiden Augen eine Keratoplastik (Hornhauttransplantation)
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Re: Wirkung der Schwerkraft im Verhältnis zum Augeninnendruc

Post by Günter »

Hallo,
Vinyard wrote: ich bin zwar absolut nicht vom Fach, aber rein vom logischen her kann ich dir hier nicht zustimmen! :roll:
Die Hornhaut ist ein Teil des Auges, aber hat beim Bücken auch sicher nur das Kammerwasser zu tragen. Ich denke alle anderen Teile sind ein Konstrukt das vom Augapfel als solches getragen wird und eben keine Last auf die Hornhaut gibt.
Tut mir Leid, aber dir Physik sagt was anderes!
Die Druckerhöhung auf die Hornhaut, passiert alleine durch die Richtungsverlagerung des Auges und wird einzig und allein durch das Kammerwasser verursacht.
Vinyard wrote: Bezüglich der Menge des Kammerwassers mag das vielleicht beim absoluten Ruhezustand stimmen, aber wohl nicht nicht Bewegung. Und zudem hängt es ja von der Höhe des Wassers im Zylinder (hier: die tiefe der Vorderkammer) ab. Heisst also je tiefer die Vorkammer (also mehr Wasser) desto höher der Druck, vor allem dann wenn alles in Bewegung gerät.
Richtig das gilt im Ruhezustand, aber meistens ist der Mensch, diesbezüglich, nahezu im Ruhezustand.
Übergens stimmt es, je tiefer die Vorkammer, desto höher der Druck (beim Bücken), ob dabei mehr Wasser im Spiel ist, ist für die Druckerhöhung nicht von Bedeutung - hier kommt wieder das hydrostatische Prinzip zur Anwendung.


Bewegte Systeme zu berechnen ist theoretisch ebenfalls möglich, aber dazu müsste ich detaillierte Angaben haben über die Bewegungsgeschwindigkeiten (und die daraus folgenden Beschleunigungen) haben. Und wo ich diese Angeben hergekommen soll, weis ich absolut nicht.
Gruß Günter
Alb-Maulwurf
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KC-Experience: Habe Keratokonus auf beiden Augen - links stärker als rechts. Neulich beschrieb ein Augenarzt meine Sehkraft ohne Hilfsmittel mit "Fingerzählen". Dank speziellen Kontaktlinsen von Müller-Welt sehe ich knappe 50% und kann sogar (noch) Auto fahren.
Doch es verschlechtert sich weiter und mir wurde eine Transplantation nahegelegt. Jetzt stehe ich in Tübingen auf der Warteliste...

Re: Wirkung der Schwerkraft im Verhältnis zum Augeninnendruc

Post by Alb-Maulwurf »

Als angehender Ing. würde ich (beim schnellen drüberschauen) Günter recht geben - vorausgesetzt den Fall, dass unser (tatsächlich fast rundes Auge) auch voll wäre mit Kammerwasser, was aber soweit ich mich an meine graue Schulzeit erinnern kann und im Internet so finde "völliger Quatsch" ist.

Auge-Schema

Du kannst nicht einfach das Volumen einer 2,4cm Kugel bestimmen und die mit Wasser füllen :::wink2 - Weil in der Kugel is nämlich gar kein Wasser drinne :::confused
Nur die vordere Augenkammer ist mit Wasser gefüllt (die hintere schon nicht mehr) - und schon gar nicht der sog. Glaskörperraum, in dem auch tatsächlich eine Art Glaskörper steckt.
Ich glaube unser Auge komplett aus Wasser wäre "a little bit flappy" - zu deutsch "schwabbelig". Ein lustiger Knautscheball.

:arrow: Think first - calc later :roll:

Ps: Ich kann aber auch falsch liegen und lasse mich sehr, sehr gerne eines besseren belehren.

Die Frage ist jetzt allerdings: Was ist mit dem Glaskörper? Drückt der beim Bücken auch, oder ist der hinten festgewachsen. Und was für ne Dichte hat der. Möchte mal jemand an seinem ziehen und gucken was passiert?
sabine s.
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KC-Experience: 4x transplantiert, 3x an einem auge, immunsuppression wegen ständiger transplantatabstoßungen, glaukom bereits mehrmals operiert, beginnender katarakt an beiden augen. visus mit brille um die 35%. Kontaklinsenunverträglichkeit .
augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird.
Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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Re: Wirkung der Schwerkraft im Verhältnis zum Augeninnendruc

Post by sabine s. »

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

grüßle
sabine
Günter
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KC-Experience: - Ende 1978 Diagnose KC , mit 14 jahren
- Ende 1990 endgültiger zusammenbruch des rechten Auges, ca. 5% Sehfähigkeit
- April 1991 KP (Keratoplastik, Hornhauttransplantation) rechtes Auge in Heidelberg
- 1993 endgültiger Zusammenbruch des linken Auges, tragen von Linsen nicht mehr möglich, ca. 5% Sehfähigkeit (Visus)
- 1993 fast zur gleichen Zeit, rechtes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- Dezember 1995 KP linkes Auge in Jena
- 1997 linkes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- 2000 habe einen neuen Optiker, und klasse Linsen jetzt auf beiden Augen ca. 120%
- 2012 Abstoßungsreaktion auf dem linken Auge
- 2013 hohe Belastung für das rechte Auge, das Auge wird instabil. Rekeratokonus mit steigender Instabilität beider Augen
- 2015 März 2015 erneute KP links
- rechtes Auge wird mit Medikamenten einigermaßen stabil gehalten
- 2017 Mai, das linke Auge ist soweit stabil, das ich wieder eine
Kontaktlinse auf dem Auge tragen kann damit erreiche ich einen Visus
von ca. 1,0 (100%). Somit kann ich wieder auf beiden Augen vernünftig
sehen.
Keratoconus since: Ab dem Alter von 14 Jahren.
Experience with eyeglasses / lenses: Mit meinen harten Kontaktlinsen komme ich im großen Ganzen gut klar.

Ich trage sehr gut angepasste quartantenspezifische Kontaktlinsen, von FALCO. Mit diesen erreiche ich einen Visus von ca. 1,0 (100%) auf beiden Augen.

Die Tragezeit der Kontaktlinsen beträgt ca. 10 Stunden pro Tag.
Ohne Kontaktlinsen habe ich links einen Visus von ca. 0.05 (5%) und rechts < 0.05(5%).

Mit einer iScription Brille komme habe ich links ca. 0,3 (30%) und rechts 0,3 (30%).
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R Spr. -2,75 Cyl -8,50 Achse 175
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Re: Wirkung der Schwerkraft im Verhältnis zum Augeninnendruc

Post by Günter »

Hallo,

hmmm. Der Glaskörper besteht aus einer Galertartigen Masse (http://www.augeninfo.de/patinfo/glaskoer.htm) in der auch die sogenannten "mouches volantes" (fliegende Mücken) schwimmen können. Deshalb bin ich der Einfachheit halber von ähnlichen Verhältnissen wie Wasser ausgegangen, eigentlich von der Annahme das auch hier das hydrostatische Prinzip gilt.

Unabhängig vom Bücken gelten aber die Druckverhältnisse in der Hornhaut von meinem ersten Beitrag hier, weil hier sicher Wasser im Spiel ist.
Gruß Günter
andreas
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KC-Experience: Im Studium und im Beruf war es immer sehr anstrengend, mit den Kollegen mitzuhalten - trotz sehr großer Bildschirme und immer "vorne sitzen" bei Präsentationen. Feierabend war wirklich Feierabend; da war keine Kraft mehr für After-Work-Parties oder Work-Out im Fitnessstudio. Langes lesen oder schreiben von Texten war trotz aller Hilfsmittel anstrengend; oder lange Besprechungen mit Präsentationen.

Seitdem ich Rentner bin, kann ich mir meine Zeit / Pausen sehr viel großzügiger einteilen; trotz der regelmäßigen Struktur, die ich meinem Rentnerleben gegeben habe.
Keratoconus since: Die erste richtige Diagnose kam so 1978 - erst irregulärer Astigmatismus, dann Keratokonus. Bis zur richtigen Diagnose habe ich ca. 10 Augenärzte und 3-4 Jahre gebraucht. Seit ca. 2006 stabil in rechts Stufe II-III: links I-II; kaum Veränderungen bei Scanns in 4-6-Jahres-Abständen
Experience with eyeglasses / lenses: Ich komme gut mit verschiedenen Brillen zurecht (Hell&Fern; NormalesTageslicht/Nah; Dunkel/Fern; Dunkel/Nah; reichen fast immer. Früher habe ich gelegentlich Tageslinsen getragen, dass brauche ich nun nicht mehr.
Operationen: Keine OP´s
Begeiterscheinungen: trockene Augen; trockene Haut; Augen-jucken
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Re: Wirkung der Schwerkraft im Verhältnis zum Augeninnendruc

Post by andreas »

Alb-Maulwurf
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Re: Wirkung der Schwerkraft im Verhältnis zum Augeninnendruc

Post by Alb-Maulwurf »

Also quasi doch Wasser... is ja krass...
Ich frag mich echt, wie unser Auge so hart sein kann...

Dennoch bleibt die Frage, ob dieser Glibber nun (möglicherweise allein durch die Augenhöhle) so fest ist, dass er beim Bücken nicht aufs Auge (bzw die Hornhaut) drückt, wovon ich ausgehen würde. Das würde dann auch bedeuten, dass sich der Augendruck nur gaaaanz minimal ändert, wenn man sich bückt oder sonstigen Beschleunigungen ausgesetzt ist.
Günter
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KC-Experience: - Ende 1978 Diagnose KC , mit 14 jahren
- Ende 1990 endgültiger zusammenbruch des rechten Auges, ca. 5% Sehfähigkeit
- April 1991 KP (Keratoplastik, Hornhauttransplantation) rechtes Auge in Heidelberg
- 1993 endgültiger Zusammenbruch des linken Auges, tragen von Linsen nicht mehr möglich, ca. 5% Sehfähigkeit (Visus)
- 1993 fast zur gleichen Zeit, rechtes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- Dezember 1995 KP linkes Auge in Jena
- 1997 linkes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- 2000 habe einen neuen Optiker, und klasse Linsen jetzt auf beiden Augen ca. 120%
- 2012 Abstoßungsreaktion auf dem linken Auge
- 2013 hohe Belastung für das rechte Auge, das Auge wird instabil. Rekeratokonus mit steigender Instabilität beider Augen
- 2015 März 2015 erneute KP links
- rechtes Auge wird mit Medikamenten einigermaßen stabil gehalten
- 2017 Mai, das linke Auge ist soweit stabil, das ich wieder eine
Kontaktlinse auf dem Auge tragen kann damit erreiche ich einen Visus
von ca. 1,0 (100%). Somit kann ich wieder auf beiden Augen vernünftig
sehen.
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Ich trage sehr gut angepasste quartantenspezifische Kontaktlinsen, von FALCO. Mit diesen erreiche ich einen Visus von ca. 1,0 (100%) auf beiden Augen.

Die Tragezeit der Kontaktlinsen beträgt ca. 10 Stunden pro Tag.
Ohne Kontaktlinsen habe ich links einen Visus von ca. 0.05 (5%) und rechts < 0.05(5%).

Mit einer iScription Brille komme habe ich links ca. 0,3 (30%) und rechts 0,3 (30%).
Dir Brille hat die Werte:
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Re: Wirkung der Schwerkraft im Verhältnis zum Augeninnendruc

Post by Günter »

Hallo,

wenn der Glibber nur einigermaßen Flüssig ist und nicht wirklich fest, entsteht diese Druckerhöhung. Der Druck wirkt allerdings nicht sofort, sondern baut sich nach kurzer Zeit auf. (Aber wir sprechen hier von Sekunden und Bruchteilen von Sekunden und nicht Minuten).
Gruß Günter
Ocyh
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Joined: 2012-11-04, 15:06
KC-Experience: Mit ca. 18 Jahren begann sich bei mir der Konus zu entwickeln, und mit 22 Jahren erfuhr ich erst was ich eigentlich habe. Meiner Erfahrung nach taugen herkömmliche Augenärzte überhaupt nichts und Optiker kennen sich mit KK wesentlich besser aus (aber auch nicht alle).
Keratoconus since: 2008 fingen leichte Schwierigkeiten beim Sehen an, aber nicht Weltbewegend.
Der zweite Schub kam 2012 welcher sich dann aber auch gleich extrem stark bemerkbar machte.
Experience with eyeglasses / lenses: Mit Brille komm ich noch einigermaßen gut klar, aber mit Formstabilen Linsen sehe ich besser.
Operationen: 2013 lies ich ein Crosslinking auf dem linken (schlechteren) Auge durch Dr. Florian Schwatlo (MVZ Prof. Dr. Thomas Neuhann in München) durchführen.
Begeiterscheinungen: Sehe bei starkem Sonnenlicht extrem gut (für einen Konus-Menschen).
Natürliches Licht (Feuer, Sonne) wird im gegensatz zu Kunstlicht (Halogen, Neon, LED) nicht in tausende Strahlen zersprengt.
Mögliche Ursachen: Eventuell das Augenreiben.
Ich habe häufig und stark die Augen gerieben, doch seit der Diagnose unterlasse ich das.
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Re: Wirkung der Schwerkraft im Verhältnis zum Augeninnendruc

Post by Ocyh »

Hey Freunde, ich seh die Konversation hier ein bißchen spät,
aber ich dachte mir so, dass es interessant wäre,
wenn man eine statistik hat, wo mal aufgezeigt ist, wo auf der Welt die Betroffenheit von KK am größten ist.
Auf was ich hier anspiele ist, ob der Befall von KK in hohen gebieten, wie z.B. Äquator (Erdanziehung geringer; g<9,81m/s²) weniger verbreitet ist,
als in Gebieten die unterhalb des Meeresspiegels liegen.

Wär mal interessant
Gruß Ocyh